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Ostermarsch 2007 in Mainz

07.04.07

Wie schon im Vorjahr auf dem Hahn kam auch zum diesjährigen Ostermarsch in Mainz wieder eine starke ( wenn nicht sogar die mitgliederstärkste ) Gruppe aus dem Kreis Birkenfeld!

"Für ein Deutschland, ein Europa, eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt". Unter diesem Motto stand der diesjährige Mainz/Wiesbadener Ostermarsch.
Demonstranten aus Wiesbaden reisten für den Ostermarsch eigens über die Landesgrenze nach Mainz und demonstrierten mit den dortigen Marschierern gemeinsam für die Abschaffung von Atomwaffen und für ein friedliches Europa sowie den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan.


(Foto:Heshmat Tavakoli, WASG Mainz)

Die Veranstalter gingen von etwa 200 Demonstranten aus und waren zufrieden.
Bundesweit hatten sich zu den Aktionen in 36 deutschen Städten tausende Teilnehmer eingefunden. Die örtlichen und regionalen Organisatoren berichteten von einem bunten und jugendlichen Erscheinungsbild.

Von Idar-Oberstein fuhren am Ostersamstag 19 Demoteilnehmer, darunter viele Angehörige der Partei DIE LINKE/WASG, der DKP, und andere Friedensaktivisten nach Mainz. Dabei waren auch die bekannte Idar-Obersteiner Sängerin Sonja Gottlieb, die im Rahmenprogramm der Veranstaltung auftrat, und die WASG-Kreisverbandsvorsitzende Tanja Krauth. Krauth und ihre Gruppe fanden auf dem Vorplatz des Mainzer Hauptbahnhofes schnell bekannte Gesichter, u.a. Heshmat Tavakoli, den stellvertretenden Vorsitzenden der WASG Mainz.
Nach der Auftaktkundgebung vor dem Hauptbahnhof mit Reden von Dr. Gernot Lennert (DFG/VK) (Redetext hier abrufbar), Dr. Ellen Weber (VVN-BdA) (Redetext hier abrufbar) und Hans Ripper(DFG/VK, Linkspartei.PDS, WASG) (Redetext hier abrufbar) bewegte sich der Zug der Demonstranten durch die Mainzer Innenstadt zum Leichhofplatz, wo schon einige Info-Stände, u.a. auch von der Linkspartei.PDS, und eine Mikrofonanlage aufgebaut waren.


(Foto:Heshmat Tavakoli, WASG Mainz)

Die verschiedenen Redner/innen verdeutlichten, dass momentan der Umbau der Bundeswehr zur Angriffs- und Besatzungsarmee in vollem Gange wäre.

Sie machten auch klar, dass sich der von der SPD mit Hartz-IV eingeleitete Sozialabbau als wirksame Rekrutierungshilfe erweisen würde. Der Druck auf Arbeitslose, sich zur Bundeswehr zu melden,wachse. Deshalb forderten sie: Abrüstung statt Sozialraub!
Sie warnten ebenfalls angesichts des Krieges im Irak und des Bundeswehreinsatzes im Kongo vor weiteren Rohstoff-Kriegen.

Heshmat Tavakoli (Iranisches Kulturzentrum & WASG Mainz) wies darauf hin, dass der geplante Angriffskrieg gegen den Iran erhebliche Opfer unter der Zivilbevölkerung fordern und die im Iran vorhandene Opposition gegen das Mullahregime weiter schwächen werde.

Selbstverständlich war auch der Einsatz der deutschen Tornado-Flugzeuge und der Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan und allen anderen Auslandseinsätzen ein Thema.
Es wurde auch darauf hingewiesen, dass nur ein Bruchteil der finanziellen Mittel, die für die angebliche Terroristenbekämpfung ausgegeben würden in den Wiederaufbau des Landes gesteckt würden.

 

 

Die stellvertretende WASG-Landes-vorsitzende Tanja Krauth teilte in einem ZDF- Interview auch eine von Oskar Lafontaines Befürchtungen. Sollte nämlich die Bundeswehr als Kriegspartei wahrgenommen werden, was durch den Einsatz der Tornado-Flugzeuge wahrscheinlich sei, so würde sich duch die in Afghanistan übliche Blutrache auch die Gefahr von Terroranschlägen in Deutschland, verursacht durch Angehörige der Opfer, erhöhen!
(Hier: ZDF-HEUTE-Text
)


(Foto:Heshmat Tavakoli, WASG Mainz)

Tanja Krauth: "Parlamentsarbeit allein reicht nicht, wir müssen uns auch in und mit den außerparlamentarischen Gruppen für unsere Überzeugungen einsetzen! Das gemeinsame Eintreten für soziale Gerechtigkeit, ein friedliches Miteinander auf der Erde, und ein Ökosystem, in dem auch noch unsere Nachfahren gesund leben können, sollte Konsens an der Basis sein."

"Dass wir unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung gegenwärtig in Deutschland mit Riesenschritten auf einen totalen Überwachungsstaat zusteuern und im Inland Freiheiten opfern, die wir vorgeben anderswo verteidigen zu müssen, ist auch eine der vielen Widersprüchlichkeiten der gegenwärtigen Politik von CDU und SPD", so Krauth weiter.

Auf der Abschlußkundgebung auf dem Leichhofplatz wurde in der Rede von Heshmat Tavakoli (Iranisches Kulturzentrum & WASG Mainz), die von Anne Erb vorgetragen wurde, auf die Problematik im Iran und Nahost eingegangen (Redetext hier abrufbar).
Peter Silbereisen von der DFG-VK Wiesbaden forderte die Abschaffung von Atomwaffen und Uranmunition. Auch die nicht-explosive Atomwaffen seien stark radioaktiv und hochgiftig. Die seit 1991 durch ihren Einsatz freigewordene Strahlung in der Atmosphäre entspreche mindestens 400 000 Nagasaki­Bomben (Redetext hier abrufbar).

Lieder von Sonja Gottlieb, der bekannten Künstlerin aus Idar-Oberstein, und Ernst Schwarz, sowie Gedichte, vorgetragen von
Hüseyin Kaya (Verein für Freiheit und Solidarität Mainz) waren im kulturellen Teil zu hören.


(Foto:Heshmat Tavakoli, WASG Mainz)

In einer ausgelegten Unterschriftenliste konnte man die Forderung nach Anerkennung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei und die sofortige Freilassung des in der Türkei inhaftierten Kriegsdienstverweigerers Halil Savda unterstützen.

Links zum Mainzer Ostermarsch 2007:
Bilder mit Birkenfelder Teilnehmern
ZDF-Heute-Nachrichten
(mit Alfred Bauer und Tanja Krauth)
Bilder auf der dfg-vk-mainz-Seite
Video auf der dfg-vk-mainz-Seite
(Impressionen,S.Gottlieb und E. Schwarz)
Audio auf der dfg-vk-mainz-Seite
(Lied "Sag Nein" von Ernst Schwarz)
Presse auf der dfg-vk-mainz-Seite
(z.B. das Foto aus der Nahe-Zeitung)

Hauptseite DFG-VK-Mainz
( Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Mainz)

RAB (WASG-KV Birkenfeld)

 

   

Aktualisiert: 17.04.2007
© RAB 2006