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Presse-Informationen

WASG-Veranstaltung mit
Oskar Lafontaine vom 04. März

10.03.2006

Trotz widriger wetterbedingter Straßen- und Parkverhältnisse kamen am Samstag-nachmittag über 100 Menschen zur WASG-Veranstaltung mit Oskar Lafontaine nach Birkenfeld.


(Foto:W.Zwillinger)

Mit dem Hinweis, dass der geplante Besuch des SPD-Umweltministers Gabriel am gleichen Tag auf dem Umwelt-Campus in Neubrücke dem Schneechaos zum Opfer fiel und abgesagt wurde und auch, dass die WASG noch keine Volkspartei sei, und Grüne und FDP froh sein könnten wenn sie auch nur annähernd so gut besuchte Veranstaltungen hätten, zeigte sich die Kreisverbandsvorsitzende Tanja Krauth sowohl mit dem Besuch als auch dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden.

Nach der Begrüßung einiger Landesvorstandsmitglieder der WASG, die eigens nach Birkenfeld kamen (der Landesvorsitzende und MdB Alexander Ulrich traf erst später ein) stellte sich die WASG-Direktkkandidatin Tanja Krauth vor.


(Foto:W.Zwillinger)

Sie griff in ihrer Rede vor allem die SPD scharf an und sprach dieser Partei jeden Sinn für soziale Gerechtigkeit ab.

 

 

 

 

 


Besonders die verheerenden Auswirkungen der von der SPD initiierten Hartz-IV-Gesetze auf die betroffenen Menschen und ihre Angehörigen im Landkreis prangerte sie leidenschaftlich an. Großen Beifall bekam sie auch für ihre Prognose, daß Willi Brandt, wenn er heute noch leben würde, Mitglied und Ehrenvorsitzender der WASG wäre.

Norbert Kepp, der rheinland-pfälzische Spitzenkandidat der WASG, griff landesspezifische Probleme auf und wies in seinem Beitrag auch ausdrücklich auf die Finanzierbarkeit der WASG-Forderungen hin, z.B. durch Wiedereinführung der Vermögenssteuer.

Oskar Lafontaine warf der SPD dann die Beteiligung an völkerrechtswidrigen Kriegen vor und bezeichnete die Einführung der Riester-Rente als "Betrug an den Arbeitnehmern".
Auch der Rente mit 67 erteilte er eine klare Absage. Wenn viele Betriebe Menschen, die 50 oder älter sind nicht mehr einstellen, bzw. entlassen, dann bedeute eine Erhöhnung des Renteneintrittsalters nur eins, nämlich "Rentenkürzung"!
Lafontaine klopfte auch andere Begriffe auf ihre inhaltliche Bedeutung hin ab.
So bedeute "Senkung der Lohnnebenkosten" im Klartext nichts anderes als Kürzungen bei Rentnern, Kranken, Pflegebedürftigen und Arbeitslosen.
"Arbeitszeitverlängerung" etwa könne man getrost mit "Lohnkürzung pro Stunde" übersetzen.
Er verabschiedete sich schließlich unter donnerndem Applaus mit dem Appell an die Zuhörer "ausschließlich nach ihren eigenen Interessen" zu wählen.

RAB (WASG-KV Birkenfeld)

Anmerkung:
Bei sehr gutem Wetter kamen eine Woche später nach Idar-Oberstein
zu einer SPD-Veranstaltung mit Kurt Beck etwa 200 Personen und
zu einer CDU-Veranstaltung mit Heiner Geißler lediglich 50 Leute.

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Aktualisiert: 02.10.2006
© RAB 2006