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Presse-Informationen

WASG kämpft für Postfiliale Birkenfeld

25.07.2006

Auch die Partei WASG setzt sich für den Erhalt der Postfiliale in Birkenfeld ein.

Die WASG lehnt die Pläne zur Schließung der Postfiliale in Birkenfeld und die geplante Übertragung der Postversorgung auf eine Agentur ab. Rainer Böß vom WASG-Kreisverband Birkenfeld: "Es darf bezweifelt werden, dass ein anderer Anbieter das derzeitige qualitativ hochwertige Dienstleistungsangebot sowohl bei Briefen und Paketen einschließlich Postfächern, aber auch bei der Postbank sicherstellen kann. Dies betrifft den Umfang der angebotenen Leistungen, die Öffnungszeiten und die personelle Ausstattung. Außerdem besteht die Gefahr, dass bei wirtschaftlichen oder anderen Schwierigkeiten des Anbieters vorübergehend die Postversorgung nicht gewährleistet ist.

Für private und in noch viel stärkerem Maße für gewerbliche Kunden aus Birkenfeld und den umliegenden Orten ergeben sich durch die geplante Schließung erhebliche Nachteile. Nicht nur die Arbeitsplätze der Postbediensteten sind gefährdet. Auch die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Birkenfeld und damit weitere Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.

Da die von den Birkenfelder Einzelhändlern und der Verwaltung gestartete Unterschriftenaktion zu Gunsten der Postfiliale sehr erfolgreich angelaufen ist, haben wir auf eine zusätzliche eigene Unterschriftenkampagne verzichtet und vorerst einen anderen Weg gewählt um für den Erhalt der Post zu kämpfen ". Der WASG-Kreisverband hat sich mit der Bitte um Unterstützung an den WASG-Landesvorsitzenden und rheinland-pfälzischen Bundestagsabgeordneten der Linksfraktion, Alexander Ulrich, gewandt.

 

 

 

 

 


Ulrich war schon des öfteren in der Region und in der Kreisstadt. Für die geplante Schließung der Postfiliale kann er absolut kein Verständnis aufbringen. Mit Sorge sehe er das Engagement der Post sich aus der Fläche zurück zu ziehen. Die Post würde damit ihrer Verantwortung flächendeckende Angebote zur Verfügung zu stellen nicht gerecht. Partnerfilialen könnten die vielfältigen Aufgaben der Post nicht adäquat wahrnehmen, schon weil ihnen das gut ausgebildete Personal fehle. Dies bringt er auch in einem Schreiben vom 13. Juni an den Vorstandsvorsitzenden der Post, Dr. Zumwinkel, zum Ausdruck. Ulrich weist darauf hin, dass in einer Kreisstadt wie Birkenfeld eine eigenständige Postfiliale notwendig sei. Birkenfeld wäre eine aufstrebende Stadt, die sich sehr bemühe die Wirtschafts- und Infrastruktur zu verbessern. Gelungen sei es der Stadt Birkenfeld schon mit der Ansiedlung des Umwelt-Campus. Weitere Bestrebungen seien im Gange und allein dafür wäre es kontraproduktiv die Postfiliale zu schließen.

Die Argumentation, dass Partnerfilialen diese Arbeit genau so gut erledigen könnten, würde durch eine Befragung der Städte mit Partnerfilialen schnell relativiert. Es fehle dort einfach das gut ausgebildete Personal, das in Fachfragen beraten könne. Daher richtet der Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion in seinem Brief nochmals die Bitte an Dr. Zumwinkel die Geschäftspolitik der Post hinsichtlich der Versorgung der Bevölkerung in der Fläche mit eigenständigen Postfilialen zu überdenken und appelliert eindringlich die Postfiliale in Birkenfeld weiterhin aufrecht zu erhalten.

Der WASG-Kreisverband ist davon überzeugt, dass jede Aktion und Maßnahme, die den Druck auf die Deutsche Post AG erhöht und die Gesellschaft mehr für dieses Thema sensibilisiert, die Chancen für den Erhalt der Postfiliale steigen lässt.

RAB (WASG-KV Birkenfeld)

Link zum:
Original-Brief A.Ulrich als PDF-Dokument

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Aktualisiert: 19.08.2006
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