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Presse-InformationenWASG-Mitglieder spenden für JUZ Idar-Oberstein18.08.2006 Der WASG-Kreisverband Birkenfeld begrüßte
auf der sehr gut besuchten Kreismitglieder-Versammlung am Dienstag, den
15.08. in Birkenfeld, auf der durch den stetigen Mitgliederzuwachs wieder
ein zusätzlicher Parteitags-Delegierter gewählt werden konnte
und auch die Kreissatzung beschlossen wurde, den WASG-Landesvorsitzenden
und rheinland-pfälzischen Bundestagsabgeordneten der Linksfraktion,
Alexander Ulrich. Ulrich warf in seiner Rede der Regierungskoalition vor, dass sie den bei der Bundestagswahl geäußerten Wählerwille zur Abschaffung von Hartz IV nicht verstanden habe. Statt Hartz IV zurückzunehmen würde das Gesetz im Gegenteil immer weiter verschärft. Auch kritisierte er vehement, dass die SPD noch vor der Wahl eine Mehrwertsteuererhöhung kategorisch abgelehnt, nach der Wahl aber dann eine Erhöhung sogar noch um einen Prozentpunkt mehr als von der Union gefordert , beschlossen habe. Weil immer mehr Menschen trotz einer Vollzeitstelle von ihrer Arbeit nicht leben könnten setzte er sich für einen Mindeststundenlohn von 8,- Euro ein und wies auf die anlaufenden Kampagnen der WASG, der Linkspartei und der Gewerkschaften hin. Zum Schluss verurteilte Alexander Ulrich besonders scharf die Forderung von SPD-Ministerpräsident Kurt Beck, deutsche Soldaten in den Libanon zu schicken.
Im Anschluss daran machte das WASG-Mitglied
Tobias Spiess die Anwesenden auf die prekäre Lage des Jugendzentrums
(JUZ) in Idar-Oberstein aufmerksam. Um die angedachten Lösungen verwirklichen zu können bedürfe es einer Entschuldung durch Geld-, Sachspenden oder Dienstleistungen.
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Die WASG-Kreisvorsitzende Tanja Krauth bat daraufhin die Mitglieder um eine Spende für das JUZ. Die Mitglieder des Kreisverbandes und der anwesende Bundestagsabgeordnete Alexander Ulrich spendeten zusammen spontan 100,87 Euro.
Nachdem sie sich zwei Tage später in den Räumen des Jugendzentrums in Idar-Oberstein ausführlich über die aktuelle Lage informieren lies übergab Tanja Krauth dem Vertreter des JUZ, Dominik Schmidt, den Spenden-Betrag. Sie äußerte die Hoffnung, dass damit ein erster Schritt zur Erhaltung des JUZ getan sei und andere Menschen, Organisationen und Parteien dem Beispiel der WASG folgen werden damit den Jugendlichen in und um Idar-Oberstein auch in Zukunft eine Alternative zum auf der Straße stehen geboten werden könne. Krauth versicherte, dass die WASG auch weiterhin im Rahmen ihrer Möglichkeiten versuchen werde zu helfen.
Dominik Schmidt bedankte sich recht herzlich für das JUZ bei Tanja Krauth, den Mitgliedern der WASG und dem Bundestags-abgeordneten Alexander Ulrich für die überaus willkommene Spende.
Jugend für Jugend eV
10.09.2006 Anmerkung RAB:
Wie von Tanja Krauth gewünscht,
hat sich nun endlich auch die SPD nach sehr langem Zögern offensichtlich
am schnellen und beispielhaften Engagement der WASG für das JUZ und
der damit verbundenen Aufmerksamkeit in den Medien orientiert. Die SPD
überschlägt sich mittlerweile geradezu mit Hilfeversuchen für
das JUZ. SPD-Stadtverbandsdelegierte, MDB Körper und MDL Noss geben
sich mittlerweile im JUZ die Klinke in die Hand. 19.10.2006 Nun statten auch MDB Julia
Glöckner und Stadbürgermeister Simon und Oberbürgermeisterkandidat
Frühauf (alle CDU) dem JUZ einen Besuch ab. Wir meinen: Na also - geht doch! |
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| Aktualisiert: 22.10.2006 |
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