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Presse-Informationen
Leserbrief zu Kreismitgliedervesammlung mit MDB Alexander Ulrich
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
mein nachstehender Leserbrief bezieht sich auf den Artikel von Karsten
Schultheiß vom 21.08.06 in der Nahe-Zeitung über die WASG-Kreismitgliederversammlung.
Ich erlaube mir noch einige Ergänzungen hinzuzufügen.
Bericht in der Nahe-Zeitung vom 21.08.06
über WASG-Kreismitgliederversammlung
Zu Recht schreibt der Reporter der Nahe-Zeitung,
dass das Referat des
Bundestagsabgeordneten der Linksfraktion und WASG-Landesvorsitzenden Alexander
Ulrich unter dem Leitgedanken "Die Großen koalieren - die Kleinen
zahlen" im Mittelpunkt der WASG-Kreismitglieder-versammlung stand.
Allerdings zitiert er dann unverständlicherweise aus diesem Referat
lediglich den Schlusssatz!. Aus diesem Grund liste ich hier nochmals die
Kernaussagen des Vortrages auf:
Ulrich warf in seiner Rede der Regierungskoalition
vor, dass sie den bei der Bundestagswahl geäußerten Wählerwille
zur Abschaffung von Hartz IV nicht verstanden habe. Statt Hartz IV zurückzunehmen
würde das Gesetz im Gegenteil immer weiter verschärft. Auch
kritisierte er vehement, dass die SPD noch vor der Wahl eine Mehrwertsteuererhöhung
kategorisch abgelehnt, nach der Wahl aber dann eine Erhöhung sogar
noch um einen Prozentpunkt mehr als von der Union gefordert , beschlossen
habe. Weil immer mehr Menschen trotz einer Vollzeitstelle von ihrer Arbeit
nicht leben könnten setzte er sich für einen Mindeststundenlohn
von 8,- Euro ein und wies auf die anlaufenden Kampagnen der WASG, der
Linkspartei und der Gewerkschaften hin. Zum Schluss verurteilte Alexander
Ulrich besonders scharf die Forderung von SPD-Ministerpräsident Kurt
Beck, deutsche Soldaten in den Libanon zu schicken.
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Im Anschluß an sein Referat dankte Ulrich Tanja Krauth ausdrücklich
für die herausragende Arbeit, die sie als Kreisvorsitzende leiste,
und lobte die Mitglieder für einen engagierten Landtagswahlkampf
in dem die WASG im Landkreis Birkenfeld sozusagen aus dem Stand heraus
sowohl die kommunalpolitisch gut verankerte FWG als aber auch die Grünen
teils deutlich in der Wählergunst überholen konnte. Dies zeige,
dass man nicht nur für von ihrer Partei enttäuschte ehemalige
SPD-Wähler sondern auch für Sympathisanten der Umweltpartei
eine wählbare Alternative geworden wäre.
Dass die WASG sich auch um die Bedürfnisse
der Menschen vor Ort
kümmert beweisen nicht nur das Engagement für die Postfiliale
in Birkenfeld, die Spende für das JUZ in Idar-Oberstein sondern auch
Tanja Krauths Bemühungen um den Spielplatz "In der Sielbach"
in Birkefeld zu erhalten. Krauth wurde bereits Anfang Mai von Anwohnern
um Hilfe gebeten und machte sich vor Ort im Gespräch mit den Betroffenen
ein Bild von der Sachlage. Nach Besichtigung des Geländes "vor
der Sielbach" und nach Einsicht des Änderungsbeschlusses und
der Planentwurfsunterlagen gab sie am 08. Mai eine schriftliche Stellungnahme
ab in der sie das Vorhaben scharf>
kritisierte. Durch die Bebauung des Platzes wäre ein Ausweichen der
Kinder und Jugendlichen auf die vielfrequentierte Hauptdurchfahrts-Strasse
unumgänglich und die Unfallgefahr sehr hoch. Sie nannte das Vorhaben
"nicht akzeptabel" und "verantwortungslos". Vermutlich
durch das nun plötzlich vorhandene "öffentliche Interesse"
(wir hatten schon Aktionen geplant) wurde der Versuch von der Stadtverwaltung
und den im Stadtrat vertretenen Parteien mittlerweile aufgegeben.
RAB (WASG-KV Birkenfeld)
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