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Presse-InformationenWASG-Kreisverband Birkenfeld startet 8 Euro Mindestlohn-Kampagne07.09.2006 Zeit für Mindestlohn - 8 Euro gesetzlich garantiert. Der WASG-Kreisverband Birkenfeld beteiligte sich am Dienstag,05.09.06 mit einem Info-Stand auf dem Birkenfelder Prämienmarkt an der Mindestlohnkampagne von WASG und Linkspartei.PDS und unterstützte damit die parlamentarische Initiative der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag.
Deutschland ist umzingelt von Ländern, in denen es schon lange einen gesetzlichen Mindestlohn gibt. Bei unseren Nachbarn ist der Mindestlohn eine Erfolgsgeschichte. Negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind in keinem der Mindestlohn-Länder nachweisbar. Es gibt viele gute Gründe, auch hierzulande einen gesetzlichen Mindestlohn einzuführen. In den vergangenen Jahren hat sich in Deutschland ein Niedriglohnsektor etabliert, durch den auch die tarifvertraglich höher abgesicherten Löhne und Gehälter immer mehr unter Druck geraten. Etwa sechs Millionen Menschen - überwiegend Frauen - arbeiten in Deutschland im Niedriglohnbereich. Von dem Lohn, den sie bekommen, können sie oft nicht leben. Und durch die Hartz-IV-Gesetze werden Erwerbslose gezwungen, zu Armutslöhnen zu arbeiten, bis zu 30 Prozent unter Tarif. Leiharbeitsfirmen und Outsourcing tun das ihrige, um die Löhne und Gehälter in die Zange zu nehmen. |
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Ohne gesetzlichen Druck - also Druck "von
unten" - wird es keinen gesetzlichen Mindestlohn geben. Deshalb unterstützen
WASG und Linkspartei die parlamentarische Initiative für einen gesetzlichen
Mindestlohn von mindestens 8 Euro pro Stunde außerparlamentarisch
durch Aktionen und Veranstaltungen ihrer Parteimitglieder. Auch die Dienstleistungsgewerkschaft
ver.di und die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) haben
ihrerseits Anfang März mit einer Mindestlohnkampagne begonnen. Mit
ihnen als Bündnispartner sind Voraussetzungen geschaffen, um die
parlamentarische Auseinandersetzung um einen Mindestlohn außerparlamentarisch
zu flankieren. Weitere Aktionen des WASG-Kreisverbandes
werden folgen. Quelle: Presseinfo Linkspartei |
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| Aktualisiert: 02.10.2006 |
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