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Presse-Informationen
Zur Oberbürgermeisterwahl in Idar-Oberstein
Leserbrief vom 26.10.2006
Wahl des Oberbürgermeisters/in der
Stadt Idar-Oberstein- Vorstellung der Kandidaten im Wochenspiegel Idar-Oberstein
vom 18.Oktober 2006
Kandidat Bruno Zimmer (SPD), will aus dem
Stand loslegen, seine Blitzkarriere fortsetzten und trumpft mit seinen
Verwaltungskenntnissen auf. Aber sitzen denn nicht schon viel zu viele
hochrangige Verwaltungsangestellte und -beamte in öffentlichen Ämtern?
Ist der Bürger nicht schon lange von der Kontrolle dieser, in einer
ökologisch sicheren Nische Sitzenden ausgeschlossen? Soll ein OB
nicht auch Vermittler zwischen Bürger und Verwaltung sein? Hier steht
zu befürchten, dass im Konfliktfall der Bürger benachteiligt
ist, wenn der OB aus dem Verwaltungslager kommt.
Und wie sieht es mit der Glaubwürdigkeit aus? Noch letztes Jahr verteidigte
Herr Zimmer im Gespräch mit WASG-Mitgliedern mit Nachdruck die Einführung
von Hartz IV und jetzt vor den OB-Wahlen bezeichnet er dies "als
das Schlimmste was in den letzten Jahren passiert ist". Hartz IV
ist nicht einfach passiert! Sondern von Basta-Schröder initiiert
und von den SPD-Delegierten und von der SPD-Basis, also auch von Herrn
Zimmer, mitgetragen worden. Während seiner Karriere in der SPD sind
von ihm öffentlich keine kritischen Äußerungen dazu bekannt
geworden. Mit seiner plötzlichen Betroffenheit versucht Herr Zimmer
offensichtlich schlichtweg in besonders dreister Weise bei den Hartz-IV-Opfern
auf Stimmenfang zu gehen!
Für wie blöd hält er die Leute?
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Auch die von ihm immer wieder erwähnten besten Kontakte schmecken
nach Hunsrücker Klüngel und Mitläuferei. Die Mitablehnung
der Bürgerbefragung, in der für unsere Stadt so wichtigen Bäderfrage,
lässt nicht auf wahre Bürgernähe hoffen.
Der Aktionismus beim Pseudomonas - Befall im Naturbad Staden diesen Jahres,
war sicherlich nicht positiv überzeugend. Jetzt werden kurz vor der
Wahl noch mal schnell die Hacken abgerannt, die Bürger heimgesucht
und viele Wahlversprechen gemacht. Doch spätestens seit der SPD-Mehrwertsteuerlüge,
der Mindestlohn-blockade, Clemens Sozialschmarotzer - Beleidigung, Becks
plötzlichem Fund der selbsterzeugten Unterschicht und Münteferings
Ausspruch: "Es ist unfair, die Politik an Wahlversprechen zu messen."
weiß das normale Wahlvolk was es von der SPD und deren Versprechungen
zu halten hat.
Michael Knies, WASG, Idar-Oberstein
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