|
|
|
|
Presse-Informationen
SPD-Chef Becks
Agenda Waschen und Rasieren"
Leserbrief vom 16.12.2006
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
mein nachstehender Leserbrief bezieht sich auf die diverse Berichte in
den Medien über Kurt Becks Job-Versprechen : "Wenn sie sich
waschen und rasieren haben sie in drei Wochen einen Job.". In der
Anlage erhalten sie zu dem Thema auch eine Presseerklärung des Bundestags-abgeordneten
der Linksfraktion und Vorsitzenden der WASG Rheinland-Pfalz, Alexander
Ulrich.
Becks Agenda Waschen und Rasieren"
Der Vorsitzende der ehemaligen Arbeitnehmerpartei
SPD verteilt kostenlose Tipps für Körperhygiene an die Angehörigen
der von ihm so bezeichneten Unterschicht.
Mit seiner Aussage: "Wenn sie sich
waschen und rasieren haben sie in drei Wochen einen Job.", spaltet
der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck nach seiner
umstrittenen Äußerung zur Unterschicht erneut die Gesellschaft
und zeigt, dass er vermutlich jeglichen Bezug zur Realität des Arbeitsmarktes
in Deutschland verloren hat.
Er unterstellt damit weit über 4 Millionen
Arbeitslosen, dass sie an ihrem Schicksal letztendlich selbst Schuld seien,
und mit besserer Körperpflege kurzfristig einen der, wie er offensichtlich
annimmt, in diesem Land ja wohl im Überfluss vorhandenen Arbeitsplätze
bekommen würden. Damit stiehlt sich der SPD-Ministerpräsident
als einer der eifrigsten Hartz-IV-Befürworter aus der Verantwortung.
Beck macht sehr deutlich, dass er außer Sprüche klopfen kein
wirksames Mittel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit hat.
|
 |
Dass man sich bei Bewerbungen und Vorstellungen sauber und ordentlich
gekleidet präsentiert ist Allgemeinwissen und wird von der überwältigenden
Mehrheit der Arbeitssuchenden auch als Selbstverständlichkeit gesehen.
Dazu bedarf es nicht der überheblichen Belehrung durch einen rasierfaulen
SPD-Chef.
Zum Abschluss noch ein Zitat aus einer Presseerklärung
des rheinland-pfälzischen Bundestagsabgeordneten Alexander Ulrich,
MDB DIE LINKE:
"Möglicherweise war der arbeitslose ALG II-Empfänger auf
dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt auch deshalb unrasiert, weil in der Regelleistung
von 345 Euro nur Cent-Beträge für die Körperpflege vorgesehen
sind. Die menschenunwürdige Tabelle, wie sich Hartz IV-Empfänger
ihr klägliches Einkommen einteilen sollen, fand ebenso unwidersprochen
Becks Zustimmung. Kurt Beck sollte endlich anerkennen, dass es die von
ihm mitgetragenen Gesetze sind, die zu Not und Elend führen."
RAB (WASG-KV Birkenfeld)
Die
komplette Presseerklärung von MDB Alexander Ulrich als PDF-Dokument
14.01.2007 Persönliche Anmerkung:
Statt "... rasierfaulen SPD-Chef" hätte ich auch präziser
schreiben können:"Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen
werfen". Im Gegensatz zu Beck mache ich die Leistungsfähigkeit
und Leistungs-willigkeit eines Menschen selbst-verständlich nicht
davon abhängig, ob er bartlos oder Bartträger ist!
RAB (WASG-KV Birkenfeld)
nächste
Presseinfo »
|
|
|