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Für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit |
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Presse-InformationenOstermarsch-Teilnehmer aus dem Kreis Birkenfeld10.04.2007Friedensaktivisten aus dem Kreis beim Ostermarsch 2007 in Mainz Wie schon im Vorjahr auf dem Hahn kam auch zum diesjährigen Ostermarsch in Mainz wieder eine starke (wenn nicht sogar die stärkste) Gruppe aus dem Kreis Birkenfeld! "Für ein Deutschland, ein Europa, eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt". Unter diesem Motto stand der diesjährige Mainz/Wiesbadener Ostermarsch zu dem im Kreis Birkenfeld auch die WASG aufgerufen hatte. Von Idar-Oberstein fuhren am Ostersamstag 19 Demoteilnehmer, darunter viele Angehörige der Partei DIE LINKE/WASG, der DKP, und andere Friedensaktivisten nach Mainz. Dabei waren auch die bekannte Idar-Obersteiner Sängerin Sonja Gottlieb, die im Rahmenprogramm der Veranstaltung auftrat, und die WASG-Kreisverbandsvorsitzende Tanja Krauth. Teilnehmer, die zum ersten Mal bei einem Ostermarsch waren, konnten ihre Enttäuschung über die ihrer Meinung nach zu geringe Zahl der Mitmarschierer nicht verbergen. Die Veranstalter hingegen waren mit der Menge von etwa 200 Demonstranten in Mainz zufrieden. Bundesweit ging man von mehreren 10.000 Teilnehmern und einer leichten Zunahme gegenüber 2006 aus.
Demonstriert wurde für eine Abschaffung von Atomwaffen und ein friedliches Europa. Die Proteste richteten sich auch gegen die Auslandseinsätze der Bundeswehr. Die verschiedenen Redner/innen waren davon überzeugt, dass momentan der Umbau der Bundeswehr zur Angriffs- und Besatzungsarmee in vollem Gange sei. |
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Im Zusammenhang mit der von der Fraktion DIE LINKE am 20. März 2007 beim Bundesverfassungsgericht eingereichten Klage gegen den Einsatz der Tornado-Flugzeuge in Afghanistan teilte die stellvertretende rheinland-pfälzische WASG-Landesvorsitzende, Tanja Krauth im Gespräch mit einem ZDF-Reporter in Mainz auch eine von Oskar Lafontaines Befürchtungen. Sollte nämlich die Bundeswehr als Kriegspartei wahrgenommen werden, was durch den Einsatz der Tornado-Flugzeuge wahrscheinlich sei, so würde sich durch die in Afghanistan übliche Blutrache auch die Gefahr von Terroranschlägen in Deutschland, verursacht durch Angehörige der Opfer, erhöhen!
Tanja Krauth: "Parlamentsarbeit allein
reicht nicht, wir müssen uns auch in und mit den außerparlamentarischen
Gruppen für unsere Überzeugungen einsetzen! Das gemeinsame Eintreten
für soziale Gerechtigkeit, ein friedliches Miteinander auf der Erde,
und ein Ökosystem, in dem auch noch unsere Nachfahren gesund leben
können, sollte Konsens an der Basis sein." Der 80-jährige Alfred Bauer aus Idar-Oberstein nannte als Grund, weshalb er zusammen mit seiner Frau am Ostermarsch teilnahm, dass er im zweiten Weltkrieg das letzte Kriegsjahr an der Front erlebt habe. Viele seiner Kameraden und Freunde seien damals gefallen. Bauer: "Wegen dieser Erfahrung lehne ich Krieg generell ab." RAB (WASG-KV Birkenfeld)
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| Aktualisiert: 10.04.2007 |
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