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Presse-InformationenLeserbrief zum Artikel "Telekom-Mitarbeiter machen mobil"Sehr geehrter Herr Desinger , bezug-nehmend auf ihren Bericht vom 30. Mai 2007 im Wochenspiegel über den Arbeitskampf der Telekom-Mitarbeiter sende ich ihnen den folgenden Leserbrief zum Thema "Das Interesse der Bundesregierung als Großaktionär": Mit freundlichem Gruß Rainer Böß (WASG KV-Birkenfeld) Wochenspiegel-Redakteur Klaus D. Desinger stellt in seinem Bericht vom 30. Mai im Wochenspiegel über den Arbeitskampf der Telekom-Mitarbeiter, wo es immerhin um die Lebensgrundlagen von 50000 Menschen und ihren Familien geht, die Frage:" Und warum schaltet sich der Staat nicht zur Vermittlung ein? Vielleicht weil er Großaktionär bei der Telekom ist"? Nun, der Staat schaltet sich sehr wohl ein, aber anders als von den Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft erhofft! Bundesfinanzminister Peer Steinbrück
(SPD) hat bei seinen Plänen, weitere Anteile des Bundes an der Telekom
zu verkaufen, ein elementares Interesse an Kurssteigerungen.
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Ebenso wie die rheinland-pfälzischen Landesverbände von WASG und Linkspartei bekundet auch der WASG-Kreisverband Birkenfeld seine Solidarität mit den um ihre Arbeitspätze kämpfenden Telekom-Mitarbeitern. Die Telekom-Mitarbeiter aus Idar-Oberstein,
mit denen ich gesprochen habe, sind alle hochmotiviert in diesem Arbeitskampf.
Es geht nicht nur um wesentlich schlechtere Arbeitsbedingungen bei hohen
Einkommensverlusten. Was in der Öffentlichkeit vielleicht nicht so
bekannt ist: Die Telekom will sich weiter aus der Fläche zurück
ziehen. Stützpunkte unter 500 Beschäftigten sollen dicht gemacht
werden. Wer, wie z.B. Behinderte, Alleinerziehende, oder Mitarbeiter,
die Kinder oder Angehörige betreuen müssen, die wesentlich längeren
Strecken zur neuen Arbeitsstelle nicht fahren kann, muss dann von sich
aus kündigen! Diese perfide Strategie wird offensichtlich von den
politisch Verantwortlichen in CDU und SPD mitgetragen. Was das nicht nur
für individuelle Lebensplanungen, sonder auch für den regionalen
Arbeitsmarkt und die jetzigen Arbeitslosen bedeutet, sollte jedem klar
sein". RAB (WASG-KV Birkenfeld)
Nachtrag: Ausführlicher Bericht von der Demo Zu unserer Demo-Bildergalerie: Zur Solidaritätserklärung von |
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| Aktualisiert: 05.06.2007 |
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