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Presse-Informationen

Auch Experten können irren

Leserbrief vom 28.07.2007
( geschrieben und geschickt an die Nahe-Zeitung bereits am 19.07.2007)

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
bezugnehmend auf den Birkenfelder Stadtrats-Beschluss, die Bäume in der Friedrich-August-Straße fällen zu lassen, sende ich ihnen den folgenden Leserbrief.


Ich glaube nicht, dass sich die Birkenfelder Stadtrat-Mehrheit ihre Entscheidung, die Bäume in der Friedrich-August-Straße für den Bau eines Verkehrs-Kreisels fällen zu lassen, einfach gemacht hat.

Dennoch hoffe ich, dass sie ihren Entschluss nochmals überdenkt und korrigiert.

Dass die große Koalition aus SPD und CDU bundesweit unbeirrt gegen die Mehrheit der Bevölkerung Politik macht und nur noch reine Wirtschaftsinteressen vertritt glauben immer mehr Menschen. Dass die momentane Stadtrats-Mehrheit in Birkenfeld versucht einen Beschluss gegen den schriftlich erklärten Willen von über 800 Birkenfelder Einwohnern und vielen weiteren Baumfäll-Gegnern umzusetzen will ich nicht hoffen.

Der Stadtrat wäre gut beraten möglichst schnell eine Bürgerversammlung, eventuell in der Jahnturnhalle, abzuhalten und dort seine Überlegungen, die seiner Entscheidung zugrunde liegenden Expertisen, aber auch die offensichtlich existierenden Alternativen, der Öffentlichkeit vor- und zur Diskussion zu stellen!

Ich gebe zu bedenken, dass je nach Bewertung der einzelnen Kriterien möglicherweise auch aus den Experten-Gutachten andere Schlußfolgerungen zu ziehen sind. Und wenn die Frage lautet "Was muss getan werden, damit die Bäume erhalten werden können?", dann bin ich mir sicher, dass auch dann umsetzbare Lösungen gefunden werden können.

 

 

 




 

 


 



Ich weisse darauf hin, dass auch Experten sich irren oder Fehler machen können. Das Naturbad im Idar-Obersteiner Staden mit seinem in der Praxis für die Bevölkerung doch sehr eingeschränkten Nutzen ist so ein typisches Beispiel.
Externe Experten haben ebenfalls in Idar-Obgerstein am 14.06.2006 im Stadttheater in einer Bürgerversammlung das von Ex-Oberbürgermeister Machwirth und seinem damaligen 1. Beigeordneten Zimmer favorisierte Wellness-Kombi-Bad im Gewerbegebiet Nahetal den Menschen "schöngerechnet". Auch dieses Gutachten hat sich ein Jahr später als wertlos erwiesen. Inzwiswchen geht man von weit höheren Baukosten und höheren Eintrittspreisen aus.

Es muss auch die Frage erlaubt sein, ob der Bau eines Verkehrskreisels für Birkenfeld überhaupt zwingend notwendig ist. Ein prognostizierter bundesweiter Bevölkerungsrückgang, steigende Kraftstoffpreise bei gleichzeitig zunehmender Armut weiter Bevölkerungsschichten sprechen eher für ein zurückgehendes Verkehrsaufkommen.

 

Tanja Krauth, Birkenfeld
Vorsitzende DIE LINKE.
Kreisverband Birkenfeld

 

Kommentar (RAB):
Bereits im Landtagswahlkampf 2006 forderte Tanja Krauth als Direktkandidatin der WASG mehr direkte Bürgerbeteiligung in den Kommunen. Wenn die Interessen der Bürgerinnen und Bürger weiterhin ignoriert werden, und diese nur noch als "Stimmvieh" bei den Wahlen gebraucht werden, braucht man sich über eine immer geringere Wahlbeteiligung nicht wirklich zu wundern!

 

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Aktualisiert: 28.07.2007
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