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Presse-InformationenAuch Experten können irrenLeserbrief vom 28.07.2007 Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, Ich glaube nicht, dass sich die Birkenfelder Stadtrat-Mehrheit ihre Entscheidung, die Bäume in der Friedrich-August-Straße für den Bau eines Verkehrs-Kreisels fällen zu lassen, einfach gemacht hat. Dennoch hoffe ich, dass sie ihren Entschluss nochmals überdenkt und korrigiert. Dass die große Koalition aus SPD und CDU bundesweit unbeirrt gegen die Mehrheit der Bevölkerung Politik macht und nur noch reine Wirtschaftsinteressen vertritt glauben immer mehr Menschen. Dass die momentane Stadtrats-Mehrheit in Birkenfeld versucht einen Beschluss gegen den schriftlich erklärten Willen von über 800 Birkenfelder Einwohnern und vielen weiteren Baumfäll-Gegnern umzusetzen will ich nicht hoffen. Der Stadtrat wäre gut beraten möglichst schnell eine Bürgerversammlung, eventuell in der Jahnturnhalle, abzuhalten und dort seine Überlegungen, die seiner Entscheidung zugrunde liegenden Expertisen, aber auch die offensichtlich existierenden Alternativen, der Öffentlichkeit vor- und zur Diskussion zu stellen! Ich gebe zu bedenken, dass je nach Bewertung der einzelnen Kriterien möglicherweise auch aus den Experten-Gutachten andere Schlußfolgerungen zu ziehen sind. Und wenn die Frage lautet "Was muss getan werden, damit die Bäume erhalten werden können?", dann bin ich mir sicher, dass auch dann umsetzbare Lösungen gefunden werden können. |
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Es muss auch die Frage erlaubt sein, ob der Bau eines Verkehrskreisels für Birkenfeld überhaupt zwingend notwendig ist. Ein prognostizierter bundesweiter Bevölkerungsrückgang, steigende Kraftstoffpreise bei gleichzeitig zunehmender Armut weiter Bevölkerungsschichten sprechen eher für ein zurückgehendes Verkehrsaufkommen.
Tanja Krauth, Birkenfeld
Kommentar (RAB):
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| Aktualisiert: 28.07.2007 |
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