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Presse-Informationen

Aussagen der M.I.T. zum Mindestlohn sind unhaltbar

Leserbrief vom13.08.2007

zum Artikel „MIT. Einführung von Mindestlöhnen hat erhebliche Nachteile“ in der Nahe-Zeitung vom 01.08.2007


Dass die CDU-Mittelstandsvereinigung M.I.T mit ihrer Ablehnung von gesetzlichen Mindestlöhnen versucht ihre Wählerklientel zu bedienen ist verständlich, ändert aber nichts an der Unhaltbarkeit der Aussagen.
Durch die Einführung eines gesetzlichen Mindestohnes, wie ihn die Gewerkschaften und die Partei DIE LINKE fordern, werden weder mittelständische Unternehmen in den Ruin getrieben, noch wird dadurch die Arbeitslosigkeit gesteigert.
Der reine Stundenlohn macht selbst in arbeitsintensiven Branchen, wie zum Beispiel im Friseurhandwerk, neben Miete, Energiekosten usw. nur einen Teil der tatsächlichen Kosten des Unternehmens aus.

In fast allen anderen westeuropäischen Ländern, wie z.B. in Großbritannien und Luxemburg ist ein gesetzlicher Mindestlohn längst üblich, und selbst konservative Parteien stellen ihn nicht in Frage. Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit, wie von Unternehmern und wirtschaftsnahen Politikern auch dort vorausgesagt, war nicht zu verzeichnen, eher ist das Gegenteil eingetreten. Dies belegen auch internationale Studien.

Ein gesetzlicher Mindestlohn ist gerade in einem ausgewiesenen Niedriglohngebiet, wie dies der Kreis Birkenfeld und die Stadt
Idar-Oberstein ist, dringend geboten und hätte auch eine Schutzfunktion für alle abhängig Beschäftigten..
Laut dem Landesbezirkssekretär der NGG Hessen/ Rhl.Pfalz/ Saar, Horst Gobrecht,der im Oktober 2006 auf Einladung der linken Parteien nach Idar-Oberstein kam, sind mittlerweile im Westen 32 %, und im Osten sogar 47 % aller Unternehmen in Deutschland ohne Tarifbindung, speziell im Gaststätten-gewerbe sogar weit mehr als die Hälfte!


 

 

 




 

 



Vor etwa zwei Jahren haben Linkspartei und WASG zusammen mit den Gewerkschaften eine Kampagne zur Einführung von Mindestlöhnen auch in Deutschland gestartet. Auch in Zukunft wird DIE LINKE die einzige Partei sein, die sich ernsthaft dafür einsetzt.

Die SPD wird zwar im nächsten Wahlkampf mit dem Thema "Mindestlohn" Wähler werben wollen. Es stellt sich nur die Frage, wer dieser ehemaligen Arbeitnehmerpartei nach ihrer Mehrwertsteuer-Lüge und dem traurigen Abstimmverhalten ihrer Abgeordneten bei dem von der LINKEN im Deutschen Bundestag eingebrachten Antrag auf Einführung gesetzlicher Mindestlöhne noch glauben soll!. Auch Fritz-Rudolf Körper (SPD) hat am 14.06.2007 im Bundestag gegen die Einführung von Mindestlöhnen und damit gegen die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gestimmt.

Hans-Olaf Henke,der ehemalige Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und ganz sicher kein Freund der LINKEN, entlarvte in einem kürzlich erschienenen Interview mit der Financial Times Deutschland die wahren Beweggründe der SPD: "Der Mindestlohn ist eine pure Reaktion der SPD auf Oskar Lafontaine. In sieben Jahren Rot-Grün ist bei denen vorher nie jemand darauf gekommen",sagte der frühere BDI-Chef.

Dem kann ich nur hinzufügen:"DIE LINKE wirkt"!


Rainer Böß (RAB), Schwollen
Stellvertretender Vorsitzender
DIE LINKE. Kreisverband Birkenfeld

 

 

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Aktualisiert: 15.08.2007
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