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Presse-Informationen

Info-Stand der LINKEN
am Antikriegstag

05.09.2007

Unterschriftensammlung für NPD-Verbot und Beendigung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan

Bereits am 23.06.2007 hatte sich DIE LINKE gegen die NPD-Mahnwache in Idar-Oberstein ausgesprochen und an ihrem Stand in der Obersteiner Fußgängerzone bei strömendem Regen innerhalb weniger Stunden weit mehr als 100 Unterschriften für ein NPD-Verbot gesammelt.
Am 01. September, dem Weltfriedenstag bzw. Antikriegstag wurde auf Anregung von VVN-BdA-Mitglied Michael Knies, dem Vorsitzenden des Ortsverbandes DIE LINKE. Idar-Oberstein, am Stand der LINKEN bei "Gilsbachs Eck" in der Obersteiner Fußgängerzone über die Aktion "100 mal nonpd" informiert, Aufklärungsschriften verteilt und erneut eine Unterschriftensammlung für ein NPD-Verbot durchgeführt.
Wie auf der Internetseite http://www.npd-verbot-jetzt.de/ nachzulesen ist, hat die VVN-BdA, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, bundesweit bereits ca. 120000 Unterschriften für ein Verbot der NPD gesammelt.


(Foto:Michael Knies)

Am Stand informierte der Kreisverband DIE LINKE. Birkenfeld gemeinsam mit dem Ortsverband Idar-Oberstein ebenfalls unter dem Motto "Bundeswehr raus aus Afghanistan" über die wirkliche Situation und die Hintergründe des Militäreinsatzes und forderte mit einer Unterschriftensammlung dazu auf, den Bundeswehreinsatz in Afghanistan zu beenden.

 

 

 


 

Die Kreisvorsitzende Tanja Krauth:" Die von den ausländischen Mächten eingesetzte Regierung ist korrupt und wird von der Bevölkerung nicht anerkannt.
Die Lage der unterdrückten Frauen ist nach der Beendigung der Taliban-Herrschaft keineswegs besser geworden. Im Norden des Landes, im Gebiet der Warlords und Drogenbarone, kommt es nach wie vor zu Massenvergewaltigungen. 90 % der Frauen können nicht lesen.
Im Süden herrscht offener Krieg. Für die Flächenbombardements der US-Truppen, bei denen fast täglich unschuldige Zivilisten sterben, leisten die deutschen Tornados die Vorarbeit. Die Wut auf die als Besatzer angesehenen ausländischen Truppen wächst mit jedem weiteren Toten und lässt die Taliban erstarken."


(Foto:Michael Knies)

Krauth weiter: "Seit 2002 wurden in Afghanistan 85 Mrd. Dollar für Militärmaßnahmen, dagegen nur 7,5 Mrd. Dollar für den zivilen Wiederaufbau eingesetzt. Die Milliarden, die bisher in Militäreinsätzen verpulvert wurden und das Land verwüstet haben, sollten in Zukunft für den Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur eingesetzt werden.
Der Wiederaufbau ist dringend notwendig, denn die Lebensmittelproduktion ist seit 2001 stetig gesunken, die große Mehrheit der Bevölkerung verelendet immer mehr. Damit dieser Aufbau aber von der Bevölkerung akzeptiert wird, müssen, so die Forderung der Friedensbewegung, der Hilfsorganisationen vor Ort und der Linken, vorher die ausländischen Besatzungsmächte abgezogen werden.
Die Beendigung der Bundeswehreinsätze kann ein erster Schritt zum Frieden sein".

RAB (DIE LINKE. KV Birkenfeld)

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Aktualisiert: 10.09.2007
© RAB 2006