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Presse-InformationenGroße Koalition in Idar-Oberstein und die FolgenLeserbrief vom 26.10.2007 In der Stadtratsitzung vom 24.10.2007 in Idar-Oberstein ging es um die Bäderfrage Große Koalition in Idar-Oberstein und die Folgen
OB Zimmer wies darauf hin, dass eine Sanierung mit denselben Anforderungen ans Kammerwoog Bad noch teurer sei. Spätestens zu diesem Zeitpunkt musste ich mich fragen ob die Verantwortlichen im Stadtvorstand entweder etwas falsch verstanden hatten oder bewusst ihr Thema verfehlt haben. Die Bürger in dieser Stadt wollen ein funktionierendes beheiztes Schwimmbad, das sich auch für Schul- und Vereinssport nutzen lässt und sozial verträgliche Eintrittspreise bietet. Niemand will eine sog. SpaceBall Rutsche oder einen Wellness-Bereich. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen,
dass ein Sanierungsangebot ohne diesen größenwahnsinnigen Schnick
Schnack teurer ist. |
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Den beiden großen Stadtratsfraktionen CDU und SPD wurde nicht nur durch den Einsatz der Kammerwoog-Initiative klar gemacht, das niemand hier in der Stadt ein 13. Mio. Euro Mega-Bad will, das sich nicht rechnet und deshalb auch noch mit unsozialen Preisen glänzt. Aber spätestens an diesem Abend musste ich feststellen, dass ich einem Irrtum aufgesessen bin. Ich war davon ausgegangen, dass Kommunalpolitik, da sie näher am Bürger ist: bürgernäher, sachlicher und mehr um der Sache willen stattfindet. Dem ist nicht so. SPD und CDU Fraktion im Stadtrat nehmen weder die Kritik der Bürger, noch die ihrer Opposition ernst. Sie regieren über deren Köpfe hinweg und hinterlassen, entgegen ihren Beteuerungen, zukünftigen Gene-rationen vermeidbare Erblast. Über Kommunalen Größenwahnsinn und gescheiterte PPP Projekte kann man übrigens in Print- und in elektronischen Medien mehr als genug nachlesen. Tobias Spiess
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| Aktualisiert: 28.10.2007 |
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