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Presse-Informationen

Protest vor
US-Airbase Spangdahlem

03.11.2007

Gegen jede Kriegspolitik - Protest vor US-Airbase Spangdahlem.

Unter dem Motto "Gegen jede Kriegspolitik - Zivile Arbeitsplätze statt Kriegsflughäfen - Kriegsdienste verweigern" stand die Protestkundgebung am 03.November 2007 vor der US-Airbase Spangdahlem. Dem gemeinsamen Aufruf der " Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier" und anderer Friedensgruppen aus der Region, unterstützt vom Landesverband DIE LINKE.RLP, war auch der Kreisverband DIE LINKE.Birkenfeld gefolgt.

Nach dem Sieg über den Hitlerfaschismus gab es einen weit gehenden gesellschaftlichen Konsens in der Bundesrepublik und Willi Brandt sagte einst: "Von deutschem Boden soll nie wieder Krieg ausgehen." Tatsächlich, so eine Rednerin, werde aber spätestens seitdem die SPD an Regierungskoalitionen beteiligt sei der Krieg von Deutschland aus wieder in alle Welt getragen.

"Zusammen mit Ramstein ist die US-Airbase in Spangdahlem die Startbahn der aktuellen Kriege der USA - von Deutschland unterstützt", sagte Markus Pflüger von der Arbeitsgemeinschaft Frieden aus Trier.


(Foto:R. Böß)

Hauptrednerin war die 37jährige US-Kriegsdienstverweigerin Aimee Allison, die während des II. Golfkrieges 1991 den Kriegsdienst verweigerte und in der Antirekrutierungskampagne in den USA aktiv ist. Sie schlug vor, dass auch in Deutschland versucht werden sollte, aus dem Irak oder aus Afghanistan heimgekehrte deutsche und amerikanische Soldatinnen und Soldaten dazu zu bewegen, unzensiert in der Öffentlichkeit über die wirkliche Situation in den Kriegsgebieten zu berichten. Die Realität hätte mit den offiziellen Presse-informationen der Regierung wenig zu tun.

 

 

 

 

 


 



(Foto:R. Böß)


Vor dem Haupttor des Luftwaffen-stützpunktes Spangdahlem wurden an Angehörige der amerikanischen Streitkräfte Flugblätter verteilt, in denen zu Zivilcourage und zur Verweigerung von grundgesetz- und völkerrechts-widrigen Einsätzen aufgerufen wurde.
Protestiert wurde auch gegen in Deutschland gelagerte amerikanische Atombomben und Uranwaffen.


(Foto:R. Böß)

Rainer Böß, DIE LINKE: "Die hochtoxische und krebserzeugende Uranmuniton kam, wie mehrere Zeitungen berichteten, angeblich schon vor einigen Jahren auch auf dem Truppenübungsplatz Baumholder zum Einsatz! Die beim Zerplatzen der Uran-Munition freigesetzte radioaktive Strahlung wird als Ursache für die Vielzahl missgebildeter Kinder und die Häufung von Krebserkrankungen in Afghanistan und im Irak angesehen."

Böß weiter: "Seit Beginn des Krieges im Irak sind über 650000 Menschen, das sind rund zweieinhalb Prozent der irakischen Bevölkerung, durch Anschläge und Kämpfe gestorben. Dies ist das Ergebnis einer unabhängigen Studie amerikanischer und irakischer Ärzte. Mit Luftwaffen-stützpunkten wie Spangdahlem und Ramstein ist Deutschland längst in diesen Krieg verstrickt. Es ist zu begrüßen, wenn mittlerweile auch in den USA in verschiedenen Städten, wie in der letzten Oktoberwoche, gleichzeitig Hunderttausend gegen den Wahnsinn des Irak-Krieges demonstrieren."

   


(Foto:R.Böß)

 

"In Deutschland ist DIE LINKE derzeit leider die einzige Partei, die sich für eine konsequente Friedenspolitik einsetzt!"

 

Der Vorschlag von Markus Pflüger (AGF-Trier), auch in Deutschland eine Anti-Rekrutierungskampagne ins Leben zu rufen, findet auch beim Kreisverband DIE LINKE.Birkenfeld Unterstützung.

rab (KV DIE LINKE. Birkenfeld)

Unsere Bilder-Galerie

 

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USA: Stimmen gegen den Krieg
Ev. Pressedienst über US-Friedensaktivisten

Linksammlung:
Massenvernichtungswaffe Uranmunition

 

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Aktualisiert: 14.11.2007
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