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Presse-InformationenDIE LINKE lehnt 1-Euro-Jobs ab17.12.2007 Der Kreisverband DIE LINKE Birkenfeld bedauert, dass laut einer Presse-Information die evangelischen Kirchengemeinden im Kreis Birkenfeld, nachdem sie vor längerer Zeit bei den Ein-Euro-Jobs ausgestiegen waren, jetzt doch wieder diese Stellen anbieten wollen. Damit werden die nach Meinung der LINKEN menschenverachtenden Hartz-IV-Gesetze unterstützt. DIE LINKE lehnt 1-Euro-Jobs nicht
nur wegen ihres Zwangscharakters und der vollkommenen
Rechtlosigkeit der davon Betroffenen als Beschäftigungsmöglichkeit
ab. Sie ist in Übereinstimmung mit den Gewerkschaften der
Auffassung, dass 1-Euro-Jobs reguläre Arbeitsplätze verdrängen
und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter Druck setzen. Nicht nur was
die Zumutbarkeit, sondern auch was die Lohnpolitik betrifft. Die LINKE
tritt dafür ein, dass in Städten und Gemeinden keine 1-Euro-Jobs
geschaffen werden. Laut Spiegel-Online hat eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB vom Januar 2007 gezeigt, dass die Ein-Euro-Jobs nur selten eine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt sind. Diese Arbeitsverhältnisse seien dann, so DIE LINKE, oft Mini- oder Midi-Jobs, bzw. im Niedriglohnbereich und bei Leiharbeitsfirmen angesiedelt und meistens nach kurzer Zeit auch wieder beendet.
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Nach einer Studie der Bundesagentur für Arbeit (BA) wurden in der Vergangenheit wesentlich bessere Eingliederungsquoten bei Fortbildungs-maßnahmen und Eingliederungszuschüssen für Arbeitgeber erzielt. Laut der LINKEN ist in der Öffentlichkeit wenig bekannt, dass die Beschäftigungsträger für jeden einzelnen Ein-Euro-Jobber durch-schnittlich monatlich mehrere 100 Euro erhalten. Die LINKE weist darauf hin, dass Ein-Euro-Jobs individuell auf die Förderbedürfnisse des Arbeitslosen zugeschnitten sein müssen, die Arbeit im öffentlichen Interesse liegen, und sie vor allem zusätzlich sein müsse.
rab (DIE LINKE. KV Birkenfeld) RAB-Nachtrag: Wenn sie sich über 1-Euro-Jobs informieren möchten könnten auch diese Seiten für sie interessant sein: Unsere Linksammlung: und unsere Presse-Info vom 19.04.2007:
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| Aktualisiert: 22.12.2007 |
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