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Presse-Informationen
Die Angst der SPD
vor der Partei DIE LINKE
Leserbrief vom 23.01.2008
Leserbrief bezugnehmend auf den in der Rhein-Zeitung
erschienenen Bericht "Verfassungsschutz beobachtet die fusionierte
Linke" vom 22.01.2008
Angst vor der Partei DIE LINKE
Im Mainzer Innenministerium geht die
Angst vor der Partei DIE LINKE um, die nach aktuellen Umfragen auch
ins rheinland-pfälzische Landesparlament einziehen könnte!
Anders ist nicht zu erklären, dass im Gegensatz zum Saarland in Rheinland-Pfalz
die LINKE weiterhin vom Verfassungsschutz beobachtet werden soll. Der
einzige Unterschied zum Saarland besteht darin, dass sich die dortigen
Parteien mit dem Einzug der LINKEN in den nächsten Landtag abgefunden
haben, während Kurt Beck auch nicht davor zurückschreckt
den Verfassungsschutz für parteipolitische Zwecke zu missbrauchen,
um Mitglieder der LINKEN in Rheinland-Pfalz als "linksextremistisch"
zu diffamieren.
Die bundesweiten Organisationen Linksjugend
solid und den Hochschulverband LINKE.SDS gibt es auch im Saarland. Dort
wurde auch die Überwachung der "Kommunistischen Plattform",
deren Anliegen eine Gesellschaft ist, in der die gleiche Teilhabe aller
Menschen am gesellschaftlichen Reichtum das Ziel ist, eingestellt. Sie
hat, ohne ihre politischen Ziele bewerten zu wollen, in einer pluralistischen
Partei wie der LINKEN neben anderen Strömungen auch ihren Platz,
ist aber in Rheinland-Pfalz von sehr geringer Bedeutung.
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Den größten Einfluss und die meisten Mitglieder hat die
gewerkschaftsnahe Strömung "Sozialistische Linke".
Offensichtlich sieht das Mainzer Innenministerium also Gewerkschafter
als Verfassungsfeinde an.
Anstatt die eigene unsoziale Politik kritisch
zu hinterfragen, versucht die Landes-SPD verzweifelt den politischen Gegner
zu schädigen. Dabei ist ihr jedes auch noch so undemokratische Mittel
recht!
Ich schließe mich der Aussage unseres
Landesvorsitzenden Alexander Ulrich an:" Wenn eine Partei vom
Verfassungsschutz beobachtet werden muss, dann die "CDU".
Bundesinnenminister Schäuble verfolgt mit den Plänen
zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren und dem - von den Richtern kassierten
- Abschuss von entführten Flugzeugen "offenkundig verfassungsfeindliche
Ziele".
Tanja Krauth, Birkenfeld
Stellvertretende Landesvorsitzende
DIE LINKE.Rheinland-Pfalz
Vorsitzende
DIE LINKE. Kreisverband Birkenfeld
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