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Presse-Informationen

Ursachenbekämpfung statt Videoüberwachung

Leserbrief vom20.03.2008

Leserbrief zu Artikel "CDU fordert Videoüberwachung"



Ich verstehe den Ärger der Menschen in Idar-Oberstein und verurteile solche Taten genauso, wie jeder andere. Allerdings bin ich der Meinung, dass Videoüberwachung nicht die Lösung des Problems darstellt, sondern nur eine Verlagerung an die Stellen, an denen noch keine Kameras installiert sind.

Ursachenbekämpfung wäre mit Sozialarbeit die sozialen Brennpunkte in der Stadt anzugehen und den Jugendlichen Perspektiven vor Ort zu eröffnen. Das fängt kommunal bei Jugendräumen (ohne Alkohol!!!) in den Stadtteilen an oder über die Bereitschaft der großen Unternehmen in der Region Lehrstellen zu schaffen und zieht sich bis in die Bundespolitik, wie z.B. die lange fällige Abschaffung der Hartz Gesetze, die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns oder die kommunale finanzielle Unterversorgung anzugehen.

Hier können die kommunalen politischen Vertreter der beiden großen Parteien helfen Druck auszuüben auf ihre Kollegen in Bund und Land.

 

 

 

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Die soziale Situation und die gesetzlichen Rahmenbedingungen führen zur Verrohung breiter Bevölkerungsteile und damit auch zu solchen Taten wie sie in den Fußgängerzonen vor sich gehen. Bildungs- und Sozialpolitik kostet Geld, aber die Folgen von Sozialabbau und sozialer Auslese bei der Bildung sehen wir auf unseren Straßen.

Weiterhin sollte sich jeder der eine Kameraüberwachung fordert klar machen, dass er ab sofort auch unter Beobachtung steht. Ob er den Behörden nun vertraut oder nicht, er kann selbst nicht kontrollieren wie die Aufzeichnungen verwendet werden.

Außerdem bedauere ich die kritiklose Zustimmung der SPD und ihres Jugendverbands, von denen ich gerade bei diesem Thema eine etwas differenziertere Sicht erwartet hätte.

 

Tobias Spiess, Linksjugend [solid]

Idar-Oberstein

 


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Aktualisiert: 23.03.2008
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