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Presse-InformationenBock zum Gärtner gemachtLeserbrief vom 22.06.2008 Leserbrief zum Linke Gewerkschafter finden die Auftritte von SPD-Funktionären zum Thema Mindestlohn unglaubwürdig Die Nahe-Zeitung schrieb, dass nur wenige Passanten der Diskussions-Runde zum Thema "Mindestlohn" mit Oberbürgemeister Zimmer und dem Landtagsabgeordneten Noss (beide SPD) ihre Aufmerksamkeit schenkten. Möglicherweise kamen viele Menschen
ja auch deshalb nicht, weil sie den SPD-Funktionären ihren
Einsatz für einen ernsthaften gesetzlichen flächendeckenden
Mindestlohn nicht abkaufen, schließlich wurde die SPD
ja erst von den LINKEN zum Thema Mindestlohn getrieben, bzw. zum Jagen
getragen! Die von der LINKEN und ihren beiden Quellparteien
schon sehr lange erhobene Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn
(wie er in fast allen anderen Ländern der EU seit langem üblich
ist) muss mit der Abschaffung von Hartz IV einhergehen. Denn Hartz
IV ist zusammen
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Als linkes Gewerkschaftsmitglied habe ich deshalb die Auftritte der Herren Noss und Zimmer im Rahmen der "Diskussionsrunde" während des DGB-Mindestlohn-Aktionstages als unglaubwürdig und sehr dreist empfunden. Beide Herren sind schließlich Mitglied
der SPD, die mit der Einführung der Hartz-IV-Gesetze
und weiteren Gesetzen, welche die enorme Ausweitung der Leiharbeit
und des Niedriglohnsektors erst ermöglicht haben, maßgeblich
für die gegenwärtig in Deutschland gezahlten Hungerlöhne
verantwortlich ist! Auch an ihrer Ernsthaftigkeit bei der Forderung
nach Mindestlöhnen muss leider gezweifelt werden, schließlich
hat die SPD erst vor wenigen Monaten im Bundestag gegen die
Einführung eines Mindestlohnes gestimmt. Wenn Herr Groh-Woike von der Wohnungslosenhilfe von den rund 600 Menschen berichtet, die pro Woche die Idar-Obersteiner Tafel besuchen und dort "um Lebensmittel betteln" müssen, dann frage ich, wer, wenn nicht die Hartz-IV-SPD, ist dafür verantwortlich? Als Gewerkschaftsmitglied und Mitglied der
LINKEN fordere ich einen ernsthaften Kampf für einen ernsthaften
Mindestlohn und die Abschaffung der Hartz-IV-Gesetze. Rainer Böß, Schwollen Anmerkung RaB -Übrigens:
Die SPD möchte nun Hartz-IV weiter verschärfen und ALG-II-Opfer
grundgesetzwidrig zur Zwangsarbeit auch in der Privatwirtschaft verpflichten.
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| Aktualisiert: 02.07.2008 |
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