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Presse-Informationen

Sittenwidrig niedriger Lohn

Leserbrief vom 01.07.2008

Leserbrief an die Rhein-Zeitung zum Thema "Frauen werden noch immer schlechter als ihre männlichen Kollegen entlohnt "


Laut einer Studie werden Frauen noch immer schlechter als ihre männlichen Kollegen entlohnt

Dass Frauen in Deutschland deutlich schlechter bezahlt werden als Männer, ist eine alte Binsenweisheit. 22 Prozent niedrigeres Einkommen, nur weil man eine Frau ist! Gleiche Arbeit, gleicher Lohn? Wie weit sind wir von diesem Grundsatz entfernt? In der deutschen Parteienlandschaft reden alle das Dilemma zwischen gesetzlichem Anspruch und realem Lohn tot. Beispielsweise wurde ein namhafter Textildiscounter schon mehrmals gerichtlich verurteilt, seinen Mitarbeiterinnen den sittenwidrig niedrigen Lohn zu erhöhen. Es erfolgte bis auf ein paar unverbindliche Einlassungen keine Reaktion aus den Reihen der Parteien.

 

 

 




 

 

 



Die Gewerkschaften, die einmal aktiv gegen solche sozialschädlichen Ausbeuter kämpften, sind heute zu einem rosaroten Haufen mutiert, der allzu oft das eigene Wohl über das Wohl des Ganzen stellt. Die Diskussion um die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns wird von der Union vehement boykottiert und als sozialistische Gleichmacherei, die Arbeitsplätze vernichtet, abgelehnt. Die eine Partei, die konsequent in ihrer Arbeit für soziale Gerechtigkeit immer wieder einen flächendeckenden Mindestlohn fordert, wird vom Verfassungsschutz observiert. Links zu sein, links zu denken scheint nach Ansicht der Regierenden und vielen Stammtischpolitikern in unserem Land verfassungswidrig zu sein.

Bernhard Bohnsack, Idar-Oberstein


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Aktualisiert: 06.07.2008
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