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Presse-Informationen

Juso hält Hartz IV für "sozial ausgewogene Lösung" !!!

Leserbrief vom 05.07.2008

Antwort auf den Leserbrief in der Nahe-Zeitung von Juso-Mitglied Mathias Schorn in dem dieser DIE LINKE gerne als Nachfolgepartei der SED sehen möchte und Hartz IV für eine "sozial ausgewogene Lösung" hält


Auch wenn unsere Konkurrenzparteien mangels einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit unseren politischen Forderungen Die LINKE gerne und oft als die Nachfolgepartei der SED hinzustellen versuchen ist dies ganz einfach falsch.

Die SED hatte zuletzt etwa 2,3 Millionen Mitglieder.
2007 zählte die Linkspartei 60.000 Mitglieder, davon war weniger als die Hälfte, nämlich ca. 27.000, vorher in der SED.
Nach der Vereinigung mit der WASG hat DIE LINKE zur Zeit ca.. 75000 Mitglieder, Tendenz stark steigend.

Viele heute aktive Mitglieder der LINKEN waren zur Zeit des Mauerfalles noch Kinder und Jugendliche.

Schon die ehemalige PDS hat als einzige ostdeutsche Partei ihre DDR-Vergangenheit offen thematisiert und sich gerade deswegen zu einer strikt demokratischen und deshalb auch antifaschistischen Partei entwickelt. Das heißt, dass wir LINKEN jede Form des Totalitarismus - auch und gerade den der DDR - ablehnen. Die ostdeutschen Landesverbände von CDU und SPD, die ehemaligen SED-hörigen Blockparteien, waren da großzügiger: Für die SPD konnte Manfred Stolpe Ministerpräsident und sogar Bundesverkehrsminister werden - obwohl seine Stasi-Kontakte bis heute für Schlagzeilen sorgen.

 

 

 

 

 




 

 

 




Tatsache ist: die rheinland-pfälzischen Mitglieder der LINKEN sind westdeutsche Gewerkschafter, Menschen, die nicht der SED angehörten, ehemalige SPD-Mitglieder, die die SPD wegen ihrer unsozialen Politikverlassen haben!

Dass Juso-Mitglied Mathias Schorn überdies Hartz IV für eine "sozial ausgewogene Lösung" hält soll er mal den Menschen, die an der Idar-Obersteiner Tafel um Essensreste betteln müssen ins Gesicht sagen!

Auch wird er wohl für die vom VDK gesammelten 40000 Unterschriften im Rahmen der "Aktion gegen Armut", die unter anderem eine deutliche Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze fordert, und die über 1500 Demonstranten am 01. Juli in Mainz kein Verständnis haben.

Der Sprecher des VDK fand hingegen deutliche Worte: Wenn sich die unsoziale Politik, welche die Menschen in die Armut treibt nicht ändern würde, müssten die Wähler einen Richtungswechsel erzwingen!

Rainer Böß, Schwollen
Stellvertretender Vorsitzender
DIE LINKE. Kreisverband Birkenfeld

Anmerkung (rab):
Für einen Richtungswechsel tritt übrigens auch Karl Rößner, Vorsitzender des 50000 Mitglieder starken VDK-Bezirkes West-Pfalz, und Mitglied der Partei DIE LINKE, ein.


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Aktualisiert: 06.07.2008
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