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Presse-Informationen

DIE LINKE informiert:
Riester-Rente

09.07.2008

Arm trotz Riester-Rente - Sparen fürs Sozialamt.

Für Geringverdiener und Hartz-IV-Empfänger kann die Riester-Rente zur neuen Renten-Lüge werden - Die Auszahlung ist anrechenbares Einkommen auf Grundsicherungs-leistungen.

Im Bericht in der Nahe-Zeitung vom 02.07.2007 "Viele setzen auf Riester-Rente" wurde erwähnt, dass sich auch im Kreis Birkenfeld viele damit schwer tun, die dafür notwendigen Eigenbeiträge aufzubringen - DIE LINKE weist darauf hin, dass für einen wachsenden Personenkreis diese erheblichen finanziellen Opfer nicht unbedingt zu einer höheren Rente führen werden.

Millionen zukünftiger Rentner laufen Gefahr, trotz Riester-Rente im Alter keinen Euro zusätzlich in der Tasche zu haben. Das berichtete das ARD-Magazin MONITOR bereits im Januar 2008 auf Grundlage interner Zahlen der Deutschen Rentenversicherung. Diese hatte berechnet, dass selbst ein Durchschnittsverdiener, der 32 Jahre in die Rentenkasse einzahlt, im Jahr 2030 voraussichtlich keinen Nutzen von der Riester-Rente haben wird.
Beginnt die Auszahlungsphase, in der man das Geld aus dem Sparvertrag ausgezahlt bekommt (bei Riester-Renten ab frühestens 60 Jahren möglich), wird die Riester-Rente sowohl auf Hartz IV als auch auf die Grundsicherung im Alter angerechnet.

 

 

 

 

 

 



DIE LINKE: "Das ist doppelter Betrug. Erst kürzen Union und SPD die gesetzliche Rente soweit, dass viele nur noch eine Grundsicherung oder weniger bekommen. Und dann wird den Betroffenen auch noch die Riester-Rente weggenommen, deren Beiträge sie sich oft vom Munde abgespart haben."

Rainer Böß vom Kreisverband DIE LINKE. Birkenfeld:" Die Rentenpolitik von Rot-Grün und Schwarz-Rot unter Beratung von Professor Rürup hat jährlich sinkende Nettorenten verursacht. Durch zunehmende Leiharbeit, eine Ausweitung des Niedriglohnsektors, prekäre Beschäftigungsformen und Hartz-IV ist davon auszugehen, dass der Anteil der Rentner, die im Alter nur die Grundsicherung erhalten, bis zum Jahr 2030 auf 30 Prozent ansteigen wird!"

Nach Ansicht der LINKEN muss durch den Ausbau der gesetzlichen Rente zu einer lebensstandardssichernden Erwerbstätigen-versicherung die drohende Massenaltersarmut gestoppt werden. Die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 muss zurückgenommen werden. Die Koppelung des Rentenniveaus an die Lohnentwicklung und die Einführung eines Mindestlohns ist dringend notwendig. Auch die Grundsicherung muss deutlich erhöht werden.


rab (KV DIE LINKE. Birkenfeld)

 

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Aktualisiert: 15.07.2008
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