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Presse-Informationen

Arm trotz Riester-Rente!

Leserbrief vom 25.07.08
zum am 25.07.08 in der Rhein-Zeitung auf der Titelseite abgedruckten Artikel "Inflation frisst das Ersparte auf" und zum Kommentar des Redakteures Peter Lausmann auf Seite 2


Arm trotz Riester-Rente!

Im Artikel der Rhein-Zeitung "Inflation frisst das Ersparte auf" war zu lesen: "Ohne aktive private Vorsorge droht Altersarmut".
Wenn ihr Redakteur Peter Lausmann in seinem Kommentar die drohende Altersarmut mit dem Vormarsch prekärer Arbeitsverhältnisse auf Zeit oder von (schlecht bezahlter) Leiharbeit in Verbindung bringt kann man ihm nur zustimmen.
Allerdings könnte das Riester-Sparen als aktive private Vorsorge um Altersarmut entgengezuwirken nach der gegenwärtigen Gesetzeslage für immer mehr Menschen zu einer bösen Falle werden!

 

 

 

 




 

 





Millionen zukünftiger Rentner laufen Gefahr, trotz Riester-Rente im Alter keinen Euro zusätzlich in der Tasche zu haben. Das berichtete das ARD-Magazin MONITOR bereits im Januar 2008 auf Grundlage interner Zahlen der Deutschen Rentenversicherung. Diese hatte berechnet, dass selbst ein Durchschnittsverdiener, der 32 Jahre in die Rentenkasse einzahlt, im Jahr 2030 voraussichtlich keinen Nutzen von der Riester-Rente haben wird.
Beginnt die Auszahlungsphase, in der man das Geld aus dem Sparvertrag ausgezahlt bekommt, wird die Riester-Rente sowohl auf Hartz IV als auch auf die Grundsicherung im Alter angerechnet!

Ich begrüße das Konzept der LINKEN, die fordert, dass durch den Ausbau der gesetzlichen Rente zu einer lebensstandardssichernden Erwerbs-tätigen-Versicherung die drohende Massenaltersarmut gestoppt werden muss.

Rainer Böß, Schwollen

 

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Aktualisiert: 02.08.2008
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