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Presse-Informationen

Linksjugend zum Unternehmerprotest in Idar

10.08.2008

Im Wochenspiegel vom 06.08.2008 wurde über die geplante Protestaktion der sog. engagierten Idarer Unternehmer berichtet. Am 9. und 10. August sollten die Schaufenster in der Idarer Fußgängerzone zugeklebt werden. Außerdem fordern die Unternehmer laut Artikel unter anderem Videoüberwachung für die Fußgängerzone in Idar.

Die Protestaktion ist berechtigt und zu begrüßen. Allerdings bezweifeln wir stark, dass der Grund für Leerstände und fehlenden Umsatz mit fehlender Videoüberwachung zu tun hat.

Das gleiche gilt für die Forderung die Fußgängerzone für den Verkehr freizugeben.

Sie ist Rückzugspunkt für Menschen, die dem lauten Verkehrsgetöne in Städten entgehen wollen und hier ihre Geschäfte in Ruhe erledigen können, ohne auf vorbeirasende PKWs achten zu müssen. Dieser Vorschlag ist nicht im Sinne der Umwelt, sondern viel mehr ein Akt der Verzweiflung auf die Symptome falscher Politik.

 

 

 

 

 


Der Zustand der Idarer- und Obersteiner Innenstädte ist eher darauf zurückzuführen, dass große Einkaufszentren (und vielleicht sogar Schwimmbäder!!!) vor der Stadt, statt IN der Stadt stehen!

Schaufenster zukleben gut und schön, aber wenn sich wirklich etwas ändern soll müssen sich die Idarer (und auch die Obersteiner) Unternehmer direkt an die politischen Vertreter der beiden großen Parteien und den Stadtvorstand wenden. Und endlich damit aufhören trotz einer Fehlentscheidung nach der anderen immer wieder die selben Leute, der selben Parteien in die Verantwortung zu wählen.

Ein weiterer Grund ist natürlich auch die bundesweite Arbeitsmarktpolitik der großen Koalition (und vorher Rot-Grün), die dafür sorgt, dass potentielle Konsumenten, also zum großen Teil Arbeiter und Angestellte, einfach kein Geld in der Tasche haben.


Tobias Spiess, Linksjugend

 

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Aktualisiert: 26.08.2008
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