Für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit

 
 Startseite           
 Über  mich         
 Ziele                  
 Aktuell                 
 Termine              
 PolitischeThemen
 Kolumne             
 Presse               
 Fotogalerie         
 Spenden            
 Links                 
 Kontakt              
 
 Impressum             

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Presse-Informationen

Soziale Kälte

Leserbrief vom 25.08.08
Antwort auf die Leserbriefe von Herr H. Hey in der Nahe-Zeitung vom 25.08.08 (Es geht um Wahlpropaganda) und Herr B. Schweikert (Die Tafel gibt kein Essen aus)-diese kritisierten meinen Leserbrief zum Artikel in der Nahe-Zeitung " Kind vom Essen ausgeschlossen".


Soziale Kälte

Herr Harald Hey aus Rötsweiler-Nockenthal lebt offensichtlich nicht nur mit seinem DDR-Bild weit in der Vergangenheit.

Wer die Verbindung zwischen völlig unzureichenden Regelsätzen bei Hartz IV und Eltern, die als Hartz IV-Opfer das Essensgeld für ihre Kinder nicht mehr bezahlen können, als Wahlpropaganda abtut, verschließt sich sicherlich auch der Tatsache, dass hier und jetzt in Deutschland wegen Hartz IV Menschen hungern, verhungern und Selbstmord begehen. Wievielen Menschen im Kreis Birkenfeld wird wohl im Winter der Strom und damit die Heizung abgestellt, weil sie ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können? Mögliche Kältetote? - Wahlpropaganda!
Weil soziales Gewissen gerade nicht vom Geldbeutel abhängt engagieren sich entgegen der Vermutung von Herr Hey in der LINKEN sehr wohl auch sogenannte "Leistungsträger", Selbständige und Gewerkschafter, die für die Einnahmen der Volkswirtschaft mit ehrlicher Arbeit sehr wahrscheinlich mehr geleistet haben als so manche "Niete in Nadelstreifen".
Die im Leserbrief von Herr Hey erkennbare Gesinnung legt die Vermutung nahe, dass er Becks Auffassung vom "abgehängten Prekariat" und der Aussage von Herr Müntefering (SPD!) zustimmt, der sinngemäß meinte:"„Wer nicht arbeitet, soll (eigentlich) auch nicht essen“!
Es gibt gute Gründe, warum immer mehr Menschen die LINKE unterstützen, die "soziale Kälte" von Herr Hey macht das mal wieder sehr deutlich!

 

 

 

 




 

 



 


Im Interesse der Betroffenen hoffe ich, dass die Idar-Obersteiner Tafel und auch die anderen Tafeln im Kreis Birkenfeld die von Herrn Schweikert genannten Qualitätsstandards auch bei einer immer größer werdenden Zahl von Bedürftigen noch einhalten können.

Mit den "Tafeln" wird allerdings ein politisches Konzept der Unternehmensberatung McKinsey umgesetzt: Es soll ein schlanker Staat propagiert werden, der nicht für Sozialleistungen aufkommen muss. Hierzu soll eine auf Spenden basierte, privatwirtschaftliche soziale Unterstützung aufgebaut werden. Gegenüber dieser haben Bedürftige keine einklagbaren Rechte. Wenn in Zukunft also nicht genug Essensspenden zur Verfügung stehen - oder einem die politische Einstellung des Bedürftigen nicht passt - gibt es auch nichts zu essen!


Mehr zu Ansichten über Armut:
http://www.freewebs.com/pgruppe/

Mehr zu den "Tafeln"

 

Rainer Böß, Schwollen

Anmerkung (rab):
Auch im Leserbrief von Herr Hey muss mal wieder die seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr exisitierende DDR als Sündenbock für die heutige Situation in der Bundesrepublik herhalten.Dass die zu geringen Regelsätze bei Hartz IV mit dafür verantwortlich sind, dass eine betroffene Familie das Kindergartenessen nicht mehr bezahlen kann hält er für Wahlpropaganda! Er fragt zudem, was ich mit "meinen LINKEN" jemals für die Einnahmen der Volkswirtschaft getan hätte. Und angesichts überquellender Gelber Säcke kann er auch keine Volksarmut erkennen.

Herr Hey wird es vermutlich nicht verstehen, dass gerade die in seinem Leserbrief erkennbare soziale Kälte wirklich gute Gründe für die Existenz und die Arbeit der LINKEN liefert.


nächste Presseinfo  »

 

   

Aktualisiert: 27.08.2008
© RAB 2006