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Presse-Informationen

Büchel - Erfolg für die Friedensbewegung

31.08.2008

Friedensaktivisten aus dem Kreis Birkenfeld fuhren mit Bus zur Demo nach Büchel

Mit über 2000 Menschen, die sich am Samstag (30.08.2008) an der Demonstration gegen Atomwaffen und die nukleare Teilhabe der Bundeswehr am Fliegerhorst Büchel beteiligten, war dies die bisher größte Protestaktion am Atomwaffenstützpunkt Büchel und ein großer Erfolg für die Friedensbewegung.

Auch im Kreis Birkenfeld ist eine Reaktivierung der im Hunsrück ehemals starken Friedensbewegung erkennbar. Mit einem von der LINKEN organisierten Bus fuhren über 30 Friedensaktivisten aus dem Kreis Birkenfeld zur Demo, darunter waren auch Mitglieder des Kreisverbandes DIE LINKE. Birkenfeld, der Linksjugend (solid) und der DKP.


Chris-Capps Schubert (Irak-Veteranen gegen den Krieg) vor über 2000 Zuhörern
(Foto:R. Böß)

Einer der Hauptredner der Eröffnungsveranstaltung in Büchel, der US-Irak-Kriegsveteran Chris Capps-Schubert von der Organisation IVAW (Irakveteranen gegen den Krieg), berichtete über den Irakkrieg und über die Gründe des wachsenden Widerstandes US-amerikanischer Soldaten gegen den Krieg. Er ist als regionaler IVAW-Koordinator für Europa aktiv und unterstützt andere US-Militärangehörige, welche die US-Army verlassen wollen oder bereits fahnenflüchtig sind. Capps-Schubert forderte die Friedensaktivisten auf, US-Soldaten, die den Kriegsdienst verweigern wollen, zu helfen. Unter dem starken Applaus der über 2000 Zuhörer berichtete er in seiner Rede auch vom Engagement des Kreisverbandes DIE LINKE. Birkenfeld. Gemeinsam mit der ehemaligen stellvertretenden Landesvorsitzenden der LINKEN. Rheinland-Pfalz, Tanja Krauth, und weiteren Mitgliedern des Birkenfelder Kreisverbandes hatte er an Ostern an einer nach seinen Worten sehr erfolgreichen Aktion am US-Stützpunkt Baumholder GI`s über ihre Rechte aufgeklärt und versucht sie davon abzuhalten in den Irak zu ziehen.

 

 

 

 


 


Weil die in Büchel lagernden rund 20 US-Atombomben zum Einsatz durch deutsche Bundeswehr-Tornados vorgesehen sind, rief anschließend Oberstleutnant Jürgen Rose vom "Darmstädter Signal", einem Zusammenschluss kritischer Bundeswehr-soldaten, die Soldaten dazu auf, ihr Gewissen zu prüfen und mögliche Befehle zum Einsatz der Atomwaffen zu verweigern.


KV Birkenfeld
(Foto:R. Böß)

Nach dem Ende der Auftaktveranstaltung zogen die Demonstranten in einer Teilumrundung der Militärbasis zum Haupttor wo eine Vielzahl von Organisationen Infostände aufgebaut hatten. Nach dem etwa einstündigen Fußmarsch in großer Hitze freute man sich auch über das angebotene Essen und vor allem die bereitgestellten Getränke um sich anschließend an der dort stattfindenden Großkundgebung zu beteiligen. Die Linken aus dem Kreis Birkenfeld trafen zudem auf den Bundestagsabgeordneten Alexander Ulrich, der am 03.September auf Einladung des Kreisverbandes zu einer öffentlichen Veranstaltung in die Gaststätte " Am Stadion" in Birkenfeld kommt.
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Bei einer Besen-Aktion vor dem Haupttor der Basis wurden die in Büchel lagernden Atomwaffen symbolisch in die Tonne gekehrt. Auch Tanja Krauth, die Birkenfelder Kreisvorsitzende der LINKEN schwang dabei den Besen. Ob den zahlreichen Fotografen ähnliches Ungemach wie dem Mitarbeiter der Rhein-Zeitung droht bleibt abzuwarten, verboten war das Fotografieren auf jeden Fall nicht!
Wenn auch aus unterschiedlichen Gründen wurden die Aktionen einer Gruppe Clowns sowohl von den Demo-Teilnehmern als auch von den überall Präsenz zeigenden, insgesamt aber zurückhaltenden, Polizisten mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.
Vom Sprecher der Gewerkschaft der Polizei im Landkreis Zell-Cochem, Gerhard Wagner, war zu hören, dass viele Polizeibeamte das Anliegen der Friedensdemonstranten unterstützen.

   


Teilnehmer aus dem Kreis Birkenfeld beim Foto-Shooting mit Freunden
(Foto:R. Böß)

 

Die Forderung nach Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland wird von der LINKEN und der Linksjugend, aber auch von den Grünen und inzwischen auch Teilen der SPD (vor allem den Jusos) sowie einer noch unveröffentlichten Forsa-Umfrage zufolge von 84 % der Bevölkerung erhoben.

 

 

DIE LINKE fordert daher, dass Kurt Beck in seiner Eigenschaft als SPD-Vorsitzender und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz endlich seiner Verantwortung gerecht wird und die Stimmung in der Bevölkerung sowie die parlamentarische Mehrheit zur Beachtung des Völkerrechts nutzt. Zumindest damit würde er die friedenspolitische Tradition Willy Brandts fortsetzen sowie einen gültigen Beschluss des rheinland-pfälzischen Landtags realisieren.

rab (KV DIE LINKE. Birkenfeld)

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Aktualisiert: 06.09.2008
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