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Presse-Informationen

Linksjugend Birkenfeld in Buechel

01.09.2008

Pressemitteilung der Linksjugend [solid] Birkenfeld zur Demonstration in Büchel

Am 30. August fanden vor den Toren des Fliegerhorstes der deutschen Luftwaffe Büchel ein Demonstrationszug mit Kundgebungen statt. Ein aus etwa 2000 Personen bestehendes Bündnis von linken, christlichen und pazifistischen Organisationen versammelte sich gegen 15.00 Uhr nach dem Zug vor dem Haupttor, um seinen Unmut gegen die dort liegenden 20 US-Atomwaffen kund zu tun. Büchel ist vermutlich der letzte Standort in Deutschland, wo noch Atombomben lagern.


Linksjugend Birkenfeld
(Foto:R. Böß)

Geradezu lächerlich erschien das riesige Polizeiaufgebot, welches unter anderem eine Kette mit Wellenbrechern vor dem Haupttor bildete, die unzähligen Patrouillenbusse und Kontrollcheckpoints, sowie Überwachung aus der Luft.

 

 

 

 


 

Die Proteste verliefen friedlich, doch es kam zu einigen Verhaftungen von Personen, die in das Gelände eindrangen, um bewusst zivilen Ungehorsam zu leisten. Ein weiteres mal bewies die Regierung die Angst vor der eigenen Bevölkerung und darüber hinaus wird der Wille der Menschen in Deutschland auch noch missachtet:
84% der Deutschen nämlich wünschen sich die Entsorgung der Atomwaffen. Problematisch dabei ist nur, dass die Mehrheit der Menschen ihre Ablehnung nicht demonstriert. So werden auch weiterhin Bundeswehrsoldaten in Büchel den Abwurf von Atombomben in Tornadojets trainieren.


Klare Aussage
(Foto:R. Böß)

   


Linksjugend Birkenfeld vor dem Haupttor des Atomwaffenstützpunktes Büchel
(Foto:Linksjugend)

 

Dabei klingt es geradezu heuchlerisch, dass sich Deutschland immer als Land des Friedens und vor allem Atomwaffenfrei darstellt, zumal es ein Klacks für die deutsche Militärwissenschaft ist, innerhalb von Tagen eigene Atombomben mit Hilfe des Materials in unseren Atomkraftwerken herzustellen.

 

 

Das Defizit an Demokratie, das die Herrschenden erneut in der Atomwaffenfrage beweisen vor dem Hintergrund zunehmender Auslandseinsätze und einer entsolidarisierten Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, wirft eine Frage auf: Ist eine friedliche Welt - frei von Atombomben - im Kapitalismus und ohne direkte Demokratie überhaupt noch möglich?

Andre Kistner , Linksjugend


 

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Aktualisiert: 06.09.2008
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