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Presse-Informationen

Militärflüge verursachen neben Lärm auch Schadstoffimmissionen

Leserbrief vom 28.10.08


Militärflüge verursachen neben Lärm auch Schadstoffimmissionen

 

In den letzten Tagen wird wieder über unseren Köpfen Krieg gespielt. Rücksichtslos werden bis in den späten Abend wir alle, insbesondere aber Kinder, ältere oder kranke Menschen, dem infernalischem Krach der über sie donnernden Kampfjets hilflos ausgesetzt.

Seit mehreren Legislaturperioden wird die Verabschiedung eines Fluglärmgesetzes, das den militärischen Flugbetrieb mit einschließt verhindert. Die Dimensionen der dauernden Beschallung durch einen regelrechten Lärmteppich über einer ganzen Region werden durch hochkomplizierte Berechnungsverfahren "kleingeredet" und auch "kleingeschrieben".

Militärflüge verursachen neben Lärm auch Schadstoffimmissionen.
Der Krebs auslösende und Immunschwäche verursachende Treibstoff JP-8 sollte wirklich nur in Notlagen und in entsprechender Höhe abgelassen und durch einen für die Menschheit weniger gefährlichen Treibstoff ersetzt werden. Manöver über bewohntem Gebiet sollten nicht mehr stattfinden.

 

 

 

 




 






Unsere, vom deutschen Volk gewählten Politiker sollten endlich einsehen, dass sie in erster Linie Verantwortung für ihre Bürger tragen und Gesundheit, Sicherheit, Lebensqualität und Landschaftsschutz den Vorrang vor zweifelhaften militärischen Belangen haben. Die Menschen haben ein Recht auf konkrete Maßnahmen. Dazu gehört ein generelles Nachtflugverbot von 19.00 Uhr abends bis 07.00 Uhr früh. Dazu gehören niedrigere und strengere Grenzwerte für die zulässige Lärmbelastung. Dazu gehört auch, dass die Auswirkungen der Militärflüge auf die Lebensqualität der Menschen und die Entwicklung zum Beispiel des Tourismus im Kreis Birkenfeld gutachterlich geprüft werden.

Wissen sollte man, dass militärische Übungsflüge sich nur auf wenige Gegenden in Deutschland konzentrieren, in denen leidensfähige Menschen und willfährige Politiker leben, so dass möglichst wenige kritische Stimmen zusammenkommen. Leider ist davon auszugehen, dass die zur Zeit für den Kreis Birkenfeld verantwortlichen Politiker auch in Zukunft nichts dagegen tun werden, dass die Bevölkerung permanent durch unnötigen Fluglärm terrorisiert und durch krebsauslösenden Treibstoff krankgemacht wird

Tanja Krauth, Birkenfeld
Vorsitzende DIE LINKE. KV Birkenfeld


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Aktualisiert: 30.10.2008
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