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Presse-Informationen
Gnadenbrot bei den Tafeln
Leserbrief vom 01.12.08 zum Bericht in der
Nahe-Zeitung vom 27.11.2008 "Tafel sucht noch weitere Helfer "
Gnadenbrot bei den Tafeln
Es ist sicher ehrenhaft sich bei den Tafeln
zu engagieren, die Arbeit verdient deshalb auch allen Respekt
und Würdigung.
Aber es sollte auch die Pflicht jedes ehrenamtlichen Helfers sein sich
über die Hintergründe der Tafeln zu informieren. Es handelt
sich hier nämlich um eine fast perfekte Symbiose zwischen Tafelarbeit
und Sozialkürzungen. Ausgerechnet die Unternehmensberatung McKinsey
soll entscheidende Hilfestellung beim Aufbau der deutschen Tafeln geleistet
haben.
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Die Hamburger Arbeitsgemeinschaft "Arbeit und Armut der Partei Die
Linke weist darauf hin, dass die US-Amerikanischen food banks als Vorbild
der deutschen Tafeln fungieren. Durch den systematischen Rückzug
des Staates aus der ökonomischen Grundversorgung, verelendet eine
ständig wachsende Bevölkerungsschicht, wie gerade auch an
den Zahlen ihres Berichtes zu erkennen ist. Bei den food banks bzw. Tafeln
erhalten sie dann ihr Gnadenbrot.
Jürgen Müller, Idar-Oberstein
Mitglied im Kreisverband
Die Linke Birkenfeld
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