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Presse-Informationen
SPD-Fraktionsvorsitzender in Idar-Oberstein hat öffentliche Visionen
auf einer Viertelseite befasste sich die
Nahe-Zeitung am 03.01.09 unter der Überschrift "Linke Parolen
an Wände" mit den Schmierereien im Stadtgebiet von Idar-Oberstein.
Die öffentliche Anfrage vom Fraktionsvorsitzenden der SPD, Dr. Luthmann
während der letzten Stadtratsitzung in Idar-Oberstein "ob es
Erkenntnisse über linksextremistische Hintergründe" und
die Forderung von M. Schorn (SPD Göttschied) nach einer Stellungnahme
der Partei DIE LINKE zu den Schmierereien zeigen , was die Absicht dieser
von der Idar-Obersteiner SPD ausgehenden Inszenierung ist. In dem nachstehenden
Leserbrief antwortet ein Mitglied der LINKEN.
SPD in Idar-Oberstein beginnt Schmutzwahlkampf
mit öffentlichen Visionen ihres Fraktionsvorsitzenden
Die öffentliche Anfrage vom Fraktionsvorsitzenden
der SPD, Dr. Luthmann, während der letzten Stadtratssitzung in Idar-Oberstein
"ob es Erkenntnisse über linksextremistische Hintergründe"
geben würde und die Forderung von M. Schorn (SPD Göttschied)
nach einer Stellungnahme der Partei DIE LINKE zu den Schmierereien an
Wänden im Stadtgebiet von Idar-Oberstein zeigen schnell was die
Absicht dieser von der Idar-Obersteiner SPD ausgehenden öffentlichen
Inszenierung ist. Anstatt die Polizei die begonnene Ermittlungsarbeit
machen zu lassen ( der Leiter des Staatsschutz-Kommissariats in Trier:"
Nach unseren Erkenntnissen sind das Einzelfälle, die nicht nur in
Idar-Oberstein auftreten") wird versucht DIE LINKE mit dieser Art
von Sachbeschädigung in Verbindung zu bringen und sie so zu diskriminieren.
Eine Stellungnahme von der LINKEN zu fordern, und den Lesern und Wählern
damit indirekt einreden zu wollen, dass DIE LINKE Sachbeschädigungen
oder andere Arten von Vandalismus zumindest gut heißen oder tolerieren
würde, zeigt auf welchem niedrigen Niveau und mit welcher Verzweiflung
zumindest die SPD in Idar-Oberstein den Wahlkampf führen will.
Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass die LINKE andere Positionen
zu den durch Schmierereien verursachten Sach-beschädigungen in Idar-Oberstein
vertritt als alle anderen demokratischen Parteien auch. Auch DIE LINKE
achtet fremdes Eigentum und verurteilt Sachbeschädigungen , darunter
fällt auch das Beschmieren von Wänden. In einer Demokratie
gibt es legale Möglichkeiten sich für seine politische Überzeugung
einzusetzen . Der auch von der SPD mit ihren fragwürdigen Methoden
wohl nicht mehr zu verhindernde Einzug der LINKEN in den Stadtrat von
Idar-Oberstein ist nur eine davon.
Der leicht durchschaubare Versuch der
Idar-Obersteiner SPD mit subtiler Verunglimpfung dem politischen Gegner
zu schaden ist hoffentlich nicht der Beginn eines langen, von den
SPD-Strategen als modifizierte "Dunkel-Rote-Socken-Kampagne"
geplanten Schmutz-wahlkampfes.
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In dieses Bild würden leider auch die
öffentlichen Visionen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Luthmann
passen, der von einer "organisierten Tätergruppe" fantasiert,
während die Polizei lediglich von ein bis zwei Tätern ausgeht.
In einer Zeit, wo Fanatiker nicht nur durch Parolen, sondern weltweit
durch Terroranschläge auf sich aufmerksam machen schürt Dr.
Luthmann in einer für einen Stadtrat geradezu unverantwortlichen
Weise bewusst Ängste in der Bevölkerung vor dem "organisierten
Verbrechen" und schadet durch seine Äußerungen in erheblichem
Maße dem Ansehen der Stadt Idar-Oberstein! Möglicherweise
will Dr. Luthmann aber auch nur davon ablenken, dass die SPD als Teil
des Stadtrates kein Konzept gegen die zunehmende Verwahrlosung der Innenstadt
hat. Statt Prestigeobjekte im Gewerbegebiet voranzutreiben sollte man
sich vielleicht mal etwas mehr um die Bedürfnisse der Jugendlichen
in Idar-Oberstein kümmern und diesen Perspektiven aufzeigen.
Die der Nahe-Zeitung seit längerer
Zeit vorliegende Stellungnahme der Linksjugend zu den zunehmenden Sachbeschädigungen
in Idar-Oberstein belegt, dass auch die Linksjugend die Dringlichkeit
der Thematik erkannt und sich klar von den Parole-Schmierereien distanziert
hat.
In der Stellungnahme heißt es weiter:" Schmiererei ist kein
Ausdruck von politischem Protest, sondern Beschädigung öffentlichen
Eigentums. Und die Förderung von öffentlichem Eigentum steht
gerade im Fokus linker Politik. Die Linksjugend [Solid] im Kreis Birkenfeld
geht davon aus, dass es sich um pubertierende junge Leute handelt. Solche
Dinge machen noch einmal deutlich wie wichtig mehr Jugendarbeit und Perspektive
für Jugendliche in Idar-Oberstein ist."
Rainer Böß, Schwollen
Mitglied im Kreisverband
Die Linke Birkenfeld
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