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Für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit |
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Presse-Informationen"Original Sozial" - das Wahlprogramm der LINKEN11.02.2009 DIE LINKE im Kreis Birkenfeld beschloss ihr Kommunalwahlprogramm Das auf mehreren öffentlichen Veranstaltungen
gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises
erarbeitete und am 25. Januar 2009 von den LINKEN einstimmig beschlossene
Kommunalwahlprogramm für den Kreis Birkenfeld und die Stadt Idar-Oberstein
steht unter dem Motto "Original sozial". Die LINKE fordert in ihrem Programm die Einführung eines kommunalen Sozialpasses für alle mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze. Arbeitslose, Geringverdiener, Rentnerinnen und Rentner sowie Menschen mit Behinderung und Jugendliche sollen unbürokratisch Vergünstigungen und Ermäßigungen, Kinder kostenlosen Einlass bei der Nutzung kommunaler Einrichtungen (Museen, Bäder, Kulturveranstaltungen) erhalten, um ihnen eine finanziell uneingeschränkte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Als Teil des Sozialpasses soll mit dem Sozialticket im gesamten Kreis Birkenfeld der ÖPNV zu stark ermäßigten Fahrpreisen genutzt werden können. Die LINKE bekennt sich eindeutig dazu, dass die Sicherung der Mobilität für alle Bürger/innen eine Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge bleibt. Hierzu Karin Feulner, Nr. 2 auf der Kreistagsliste der LINKEN: "Wir fordern eine Fahrpreisgestaltung, die insgesamt deutlich unter dem bisherigen Niveau liegen muss und mit dem Sozialticket als Teil vom Sozialpass Subventionen für einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger vorsieht. Die Entwicklung des Umlands durch ein attraktives öffentliches Nahverkehrssystem muss gefördert werden, z. B. durch Stärkung der Bus-Achse (Linie 351) I-O über Herrstein zum Flugplatz Hahn als zusätzliche Regio-Linie. Wir brauchen einen klaren Takt des öffentlichen Verkehrs - auch an Wochenenden und in den Abendstunden. Mobilität darf keine Frage des Alters und des Einkommens sein." Einige weitere Inhalte des 18-seitigen Programms
der LINKEN sind:
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Kostenlose Mahlzeiten für Kinder in Kitas und Schulen. Lernmittelfreiheit. Eine klare Abkehr vom gegliederten Schulsystem, das nach Meinung der LINKEN insbesondere Kinder aus weniger begüterten Familien von höheren Bildungsabschlüssen fernhält. Zügige Einführung von integrierten Gemeinschaftsschulen als gut ausgestattete Ganztagsschulen. Ausbau von Schulsozialarbeit an allen Schulen, sowie sozialpädagogischer Betreuung und Einstellung einer ausreichenden Zahl von Schulpsychologen/innen im Kreis. Ausbau des sanften Tourismus. Beendigung der Patenschaft mit dem Militär und Abbau der Militärpräsenz im Kreis Birkenfeld. Erstellung eines Schadstoffkatasters für Altlasten für den Kreis Birkenfeld. Basisabdichtung für das radioaktive Material der Uranaufbereitungsanlage Ellweiler. In ihrem Kommunalwahlprogramm setzt sich
die Linke für mehr Demokratie und Bürgerbeteiligung ein.
Konkret fordert sie in der Bäderfrage in Idar-Oberstein einen
Bürgerentscheid über Standort und Finanzierungsmodell des
geplanten Schwimmbades. Die gegenwärtige Geheim-Politik von OB
Zimmer ist laut Bernhard Bohnsack, Spitzenkandidat der LINKEN in Idar-Oberstein,
völlig inakzeptabel. Riskante Finanzierungs-Konzepte wie beim geplanten
Schwimmbad im Gewerbepark Nahetal müssten verhindert werden. Offensichtlich,
so Bohnsack, habe der OB und die ihn unterstützenden Parteien SPD
und CDU große Angst vor dem mündigen Bürger. Bohnsack
weiter: " Die LINKE fordert auch eine stärkere Jugendarbeit,
insbesondere ein partei-politisch unabhängiges neues Jugendzentrum
in Idar-Oberstein, das unter der Mithilfe von mindestens 2 Sozialarbeitern/innen
geregelte Öffnungszeiten anbieten muss." Tanja Krauth: " Unsere Forderungen
kosten Geld. Wir wollen eine grundlegende Änderung der Staatsfinanzen
zugunsten der kommunalen Ebene. Dazu gehören eine Neuaufteilung
des Steueraufkommens und eine kommunale Entschuldung durch Bund und Länder.
Diese sind maßgeblich für die Finanzkrise der Kommunen verantwortlich.
Wer 500 Mrd. Euro für Banken, die das Geld an der Börse verzockt
haben, ausgeben kann, kann nicht mehr behaupten, das sei nicht finanzierbar."
rab (KV DIE LINKE. Birkenfeld)
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| Aktualisiert: 20.02.2009 |
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