Für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit

 
 Startseite           
 Über  mich         
 Ziele                  
 Aktuell                 
 Termine              
 PolitischeThemen
 Kolumne             
 Presse               
 Fotogalerie         
 Spenden            
 Links                 
 Kontakt              
 
 Impressum             

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Presse-Informationen

Tanja Krauth beim DGB

02.09.2009

Direktkandidatin der LINKEN diskutiert mit Gewerkschaftsmitgliedern

Die Diskussionsveranstaltung des DGB Kreisverbandes Birkenfeld „Anforderungen des DGB an die zukünftige Politik“ mit den Bundestags-Direktkandidaten der Parteien im Wahlkreis 202 Bad Kreuznach/Birkenfeld am 24.August in Idar-Oberstein war aus Sicht der LINKEN sehr aufschlussreich und zeigte klare Wahl- Alternativen auf - auch wenn sich CDU und FDP durch Absagen ihrer Kandidaten einer Diskussion verweigerten.
Nach der Begrüßung durch den DGB-Kreisvorsitzenden Alois Nolde wurde die Runde bestehend aus Tanja Krauth (DIE LINKE), Stephanie Otto (DIE GRÜNEN) und Fritz Rudolf Körper (SPD) vom DGB Regions-Vorsitzenden Wolfgang Kron moderiert.


Gegen viele kritische Gewerkschafts-Stimmen verteidigte Körper die von SPD und CDU gemeinsam beschlossene Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre und auch die Einführung von Hartz IV hielt er nach wie vor für richtig.
Tanja Krauth von den LINKEN hielt dagegen, dass nur noch 7% der 63-jährigen eine Arbeit hätten. Die Rente mit 67 wäre damit faktisch eine "Rentenkürzung". Krauth forderte die Überwindung von Hartz IV und belegte mit Zahlen der Agentur für Arbeit den Zusammenhang von Hartz IV und steigender Kinderarmut im Kreis Birkenfeld.

 

 

 

 

 

 

 


Sowohl die Vertreterin der Grünen als auch Tanja Krauth und die LINKEN unterstützen den unter dem Schlagwort "Hartz-IV-Moratorium" bekannten Aufruf durch ein Bündnis aus Politik, Wissenschaft und Erwerbsloseninitiativen zur sofortigen Aussetzung der Hartz-IV-Sanktionen.

Gemeinsames Ziel, so Krauth, sei es, "die Drangsalierung von erwerbslosen und in Not geratenen Bürgerinnen und Bürgern so schnell wie möglich" zu beenden. Auf der Grundlage eines Sanktionsstopps solle in einer breiten öffentlichen Debatte über die Problematik von Strafen, die ein Leben unter dem Existenzminimum zur Folge haben, diskutiert werden. Einer parlamentarischen Anfrage der Linken zufolge waren bundesweit allein im vergangenen Jahr rund 789 000 Hartz-IV-Empfänger von Sanktionen betroffen. Besonders hart betroffen sind die unter 25-Jährigen, denen bei dem ersten Versäumnis bereits 100 Prozent der Leistungen gekürzt werden. Den Angaben zufolge wurden im vergangenen Jahr über rund 256 000 Menschen dieser Altersgruppe Sanktionen verhängt.

rab (KV DIE LINKE. Birkenfeld)

Mehr Info zum Hartz-IV-Moratorium

nächste Presseinfo  »

   

Aktualisiert: 02.09.2009
© RAB 2006