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Presse-Informationen
Kreistagsanfrage zu 1-Euro-Jobs
08.09.2009
Links-Fraktion im Kreis Birkenfeld - Umfangreiche
Anfrage zu 1-Euro-Jobs
In der Kreistags-Sitzung am Montag, dem
07. 09. stellte Tanja Krauth, die Fraktions-Sprecherin der LINKEN, eine
umfangreiche Anfrage zur Wirtschaftlichkeit und Rechtmäßigkeit
von 1-Euro-Jobs im Kreis Birkenfeld.
In mehreren Studien, so Krauth, werde den sog. Ein-Euro-Jobmaßnahmen
durchgehend geringe bzw. keine Wirkung in Bezug auf die Integration
in den Arbeitsmark bescheinigt.
Da die Träger dieser Maßnahmen
für jeden bei ihnen beschäftigten 1-Euro-Jobber einen dreistelligen
Betrag pro Person und Monat erhielten, ginge es um eine nicht unerhebliche
Geldsumme im Kreis, die nach Meinung der LINKEN besser für
geeignete Qualifizierungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt
würde.
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Die Sprecherin der LINKEN wies darauf hin, dass zudem der Bundesrechnungshof
die Auffassung vertrete, dass bei zwei Dritteln dieser "Arbeitsgelegenheiten"
die Fördervoraussetzungen nicht erfüllt seien. Meist handele
es sich bei den durchgeführten Arbeiten um reguläre Aufgaben
der öffentlichen Hand, mit denen Personal eingespart und somit
Kosten gespart werden sollten. Die Fraktion DIE LINKE fragt, welchen Umfang
diese missbräuchliche Mitnahme von Fördermitteln im Kreis Birkenfeld
hat.
DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass 1-Euro-Jobs durch sozialversicherungs-pflichtige
und tariflich bezahlte Arbeitsplätze ersetzt werden und möchte
wissen, ob es Überlegungen seitens der Kreisverwaltung gibt, in ihrem
Verantwortungsbereich einen öffentlichen Beschäftigungssektor
zu entwickeln.
Tanja Krauth hofft, dass ihre Fragen bereits in der nächsten Kreistagssitzung
beantwortet werden können.
rab (KV DIE LINKE. Birkenfeld)
Originaltext
der Anfrage als PDF-Datei
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