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Presse-Informationen

Kirche übt Kritik am Afghanistan-Krieg

Leserbrief zum Bericht in der Rhein-Zeitung vom 15.01.2010 "Präses: kein Krieg ist gerecht"


Kirche übt Kritik am Afghanistan-Krieg

Schmutziger Krieg um Öl

Ich begrüße es ausdrücklich, dass mit der EKD-Vorsitzenden, Bischöfin Margot Käßmann, und dem Präses der rheinischen Landeskirche, Nikolaus Schneider, erstmals öffentlich rang hohe Vertreter der evangelischen Kirche deutliche Kritik an dem völkerrechtswidrigen Krieg in Afghanistan äußern. Eine ebenso eindeutige Stellungnahme seitens der katholischen Kirche wäre wünschenswert. Dann wären die Zeiten, in denen Kirchenvertreter Kanonenrohre segneten, hoffentlich endgültig vorbei. In diesem Krieg geht es nicht um Moral und Ethik oder gar Hilfe für die Menschen vor Ort, sondern um rein wirtschaftliche Interessen.

 

 

 




 







Verteidigungsminister von Guttenberg hat inzwischen eingeräumt, dass in Afghanistan eine Demokratie nach westlichem Muster nicht erreicht werden kann. Dies war aber auch nie die Absicht dieses Kriegseinsatzes, der vom Bundestag mit Ausnahme der Linken beschlossen wurde. Wie man inzwischen weiß, wird der Krieg gegen die Taliban von den USA und ihren Verbündeten aus rein geostrategischen Interessen geführt um eine Öl-Pipline von Nord nach Süd zu sichern, die sonst über russisches Gebiet hätte geführt werden müssen. Um die Interessen der Afghaninnen und Afghanen geht es in diesem schmutzigen Krieg wirklich ganz zuletzt. Um dem zivilen Widerstand in diesem Land gegen die Talbian, aber auch gegen das illegale Karsai-Regime eine Chance zu geben, müssen die von der Bevölkerung als Besatzungsmächte empfundenen ausländischen Truppen das Land verlassen. Also - „Bundeswehr raus aus Afghanistan!“

Rainer Böß, Schwollen
Mitglied im Kreisverband
Die Linke Birkenfeld

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Aktualisiert: 20.02.2010
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