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Presse-Informationen
DIE LINKE: Militär hat in Schulen und ARGEn nichts zu suchen
28.04.2010
Keine Zwangsbeeinflussung in Schulen - Kooperationsabkommen
muss rückgängig gemacht werden
Der Medien-Bericht in der Nahe-Zeitung "Soldat ist auch ein Mädchenberuf"
über den Girls "Day - Mädchenzukunftstag 2010" in
der Artillerieschule in Idar-Oberstein zeigt nach Meinung von Tanja Krauth,
der Vorsitzenden der LINKEN im Kreis Birkenfeld, auf welch skrupellose
Weise das von starken Nachwuchssorgen geplagte Militär
mittlerweile Kinder und Jugendliche zum Töten und Sterben
verführen will. War die Teilnahme seitens der Schülerinnen
an diesem sogenannten "Mädchenzukunfts-Tag" aber zumindest
noch freiwillig, so wird sie bei der am 25. Februar 2010 zwischen dem
rheinland-pfälzischen Bildungs-ministerium und der Bundeswehr getroffenen
Rahmenvereinbarung über die Einbindung von Jugendoffizieren in
den Unterricht und in die Lehrerausbildung an den Schulen zur Pflicht!
Gegen die Militarisierung des Bildungswesens wehren sich neben
der LINKEN auch andere gesellschaftlichen Gruppierungen, unter anderem
auch der DFG-VK Landesverband Rheinland-Pfalz und die AGF Trier,
deren Petition an den Landtag zur Rücknahme der Rahmenvereinbarung
Lehrer, Schüler, Studierende, Gewerkschafter und Parteimitglieder
von SPD, Grünen, DIE LINKE, sowie Mitglieder kirchlicher Gruppen,
Umwelt- und Friedensorganisationen und auch Soziale Bewegungen und Bildungseinrichtungen
unterzeichnet haben.
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DIE LINKE ist ebenfalls der Auffassung, dass von der Bundeswehr ausgebildete
Referendare, einseitiges Unterrichts-material, Bundeswehrbesuche und von
Soldaten gestaltete Unterrichts -einheiten mit Abiturprüfungsinhalten
der Manipulation und Rekrutierung von Kindern und Jugendlichen dienen
und absolut nichts mit der Erziehung zur eigenständigen Auseinandersetzung
mit der Problematik zu tun haben.
Die LINKE Kreisvorsitzende Krauth : "Die Bundeswehr hat in Bildungs-einrichtungen
nichts verloren. Gerade auch angesichts der in der Bundeswehr immer
wieder vorkommenden Misshandlungen und der permanenten Missachtung
der Menschenwürde ist sie dafür denkbar ungeeignet! Schülerinnen
und Schüler, aber auch Lehrer und Eltern sollten gegen die psychologische
Zwangsbeeinflussung in den Schulen protestieren." Wer mehr über
die Art der Beeinflussungsarbeit durch rhetorisch ausgebildete Jugendoffiziere
an Schulen wissen möchte, kann sich im Internet eine 16-seitige Studie
runterladen:
Jugendoffiziere
Der Kreisverband DIE LINKE Birkenfeld
fordert die Aufhebung des von der rheinland-pfälzischen SPD-Landesregierung
unterzeichneten Kooperations-vertrages und wird unter dem Motto "
Kein Werben fürs Sterben - Bundeswehr raus aus Schulen und ARGEn"
in den nächsten Wochen und Monaten über die Beeinflussung und
Verführung von Kindern und Jugendlichen durch das Militär aufklären.
rab (KV DIE LINKE. Birkenfeld)
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