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Presse-Informationen

Flughafen Hahn- die Schattenseiten
Nachtfluglärm wird zunehmen

05.05.2010
Leserbrief zum Bericht in der Nahe-Zeitung über den Besuch der Kreistagsmitglieder auf dem Flughafen Hahn


Flughafen Hahn- die Schattenseiten

Nachtfluglärm wird zunehmen

Dass auf dem Flughafen Hahn 500, und im Umfeld mehr als 600 zumindest teilweise ordentlich bezahlte Arbeitsplätze für Menschen aus dem Kreis Birkenfeld entstanden sind ist sehr erfreulich.
Weit weniger erfreulich ist jedoch der krankmachende Fluglärm, über den sich in den letzten Monaten auch Personen aus dem Kreisgebiet bei mir beklagt haben. Die seit dem letzten Jahr massiv zugenommenen nächtlichen Militär-transporte sorgen für besonders hohe Lärmwerte. Die hierbei eingesetzten Flugzeugtypen Antonov 124 und Boing 747-200 erzeugen Lärmwerte um die 90 Dezibel. Laut einer vom Bundesumweltamt in Auftrag gegebenen Studie tragen bereits Lärmwerte von 40 Dezibel zu einem erhöhten Krebsrisiko und einer massiven Zunahme von Herz-Kreislauferkrankungen bei den Betroffenen bei.
Allein in den letzten 4 Monaten wurden von der "Bürgerinitiative gegen den Nachtflughafen Hahn", die eine Remilitarisierung mit "lauten und alten Maschinen" befürchtet, rund 450 Militärtransporte gezählt.

 

 

 

 




 




 

 


Durch das bevorstehende Nachtflugverbot (zwischen 23:00 Uhr und 5:00 Uhr) auf dem Flughafen Frankfurt wird, da ist sich Hahn-Geschäftsführer Schumacher sicher, der Nachflugverkehr auf dem Hahn noch zunehmen. Es wurde bereits damit begonnen, die Stellflächen zu erweitern. Auch der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Hering (SPD), dem die Gesundheit der Menschen im Hunsrück offenbar egal ist, bietet bei jeder Gelegenheit an die Nachtflüge von Frankfurt auf den Flughafen Hahn verlegen zu wollen.

Als Mitglied der LINKEN lehne ich eine Ausweitung des Nachtflugverkehrs auf dem Hahn strikt ab. Auch die Militär- bzw. US-amerikanischen Kriegs-transporte vom Hahn sind nicht akzeptabel.

Rainer Böß, Schwollen
Mitglied im Kreisverband
Die Linke Birkenfeld

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Aktualisiert: 09.05.2010
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