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Presse-Informationen
Krauth: Auch Abgeordnete müssen mehr Lesekompetenz erhalten
08.05.2010
Julia Klöckner hat Wahlprogramm der
LINKEN in NRW offenbar nicht gelesen oder nicht verstanden.
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner, die 2011 gerne
rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin werden möchte,
schrieb in der Nahe-Zeitung: "Der Blick ins Wahlprogramm der LINKEN
in NRW ist erschreckend: Alle privaten Hausbesitzer werden enteignet,
160 Milliarden Steuererhöhung, Drogenkunde statt Religionsunterricht,
Abschaffung der Gymnasien."
Dazu erklärt Tanja Krauth, die Vorsitzende der LINKEN im Kreis Birkenfeld:
" DIE LINKE ist die einzige Partei, die vor der Wahl sagt, wie sie
ihre Forderungen nach der Wahl finanzieren wird. DIE LINKE will die Umverteilung
der letzen Jahre, in denen eine reiche Minderheit immer weniger Steuern
zahlen musste, und eine Mehrheit immer ärmer wurde, umkehren.
DIE LINKE will die Reichen besteuern um soziale Gerechtigkeit zu finanzieren.
Wer da behauptet, dass wir "Omas kleines Häuschen" enteignen
wollten,sagt die Unwahrheit. Auch hier ist das Gegenteil der Fall:
immer mehr Menschen können ihre Raten für ihre kleinen Eigenheime
nicht mehr zahlen, weil sie erwerbslos werden oder durch Kurzarbeit erheblich
weniger Geld zur Verfügung haben."
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Wenn Frau Klöckner den von der LINKEN in NRW geforderten Ethikunterricht
mit Drogenkunde gleichsetzt zeigt dies, dass sie das Wahlprogramm
nicht gelesen oder nicht verstanden hat, so die linke Kreisvorsitzende.
DIE LINKE in NRW ist für »Eine Schule für Alle«,
in der alle Kinder bis zur zehnten Klasse gemeinsam lernen und für
die Rücknahme des erst von CDU und FDP eingeführten Turboabiturs,
das die Schulzeit zum Abitur auf zwölf Jahre verkürzte ( Diese
Leistungsverdichtung führt vor allem für die jüngeren Schüler
zu Belastungen, die Eltern als unzumutbar empfinden).
Krauth weiter: "Die Aussagen von Frau
Klöckner weisen vor allem auf die Bedeutung der Bildungspolitik der
LINKEN hin: es ist an der Zeit, dass Menschen wieder mehr Lesekompetenz
erhalten. Das gilt vor allem für Abgeordnete, die immerhin die
Geschicke der Menschen in diesem Land in Händen halten."
rab (KV DIE LINKE. Birkenfeld)
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