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Presse-Informationen

Mobilfunk- Gesundheit wurde an die Industrie verkauft

28.08.2010
Leserbrief zum zum Artikel "Polizei muss sich ständig modernisieren" vom 27.8.2010 in der Rhein-Zeitung


Die Gewerkschaft der Polizei begrüßt die Umstellung vom analogen auf Digitalfunk, zeigt sich aber besorgt über Meldungen aus Schottland, wo 176 Polizisten Magen- und Kopfschmerzen sowie Hautausschlag dem 2001 eingeführten Digital-Funk zuschreiben. Diese Besorgnis sollte sie ernst nehmen, denn Gesundheitsschäden sind, anders als es von der Mobilfunkindustrie mitfinanzierte Studien weismachen wollen, durch unabhängige Studien reichlich belegt.

Mobilfunksender bestrahlen nahezu lückenlos das gesamte Land. Handys, WLAN, UMTS- und TETRA-Sender schießen im Millisekundentakt gepulste Mikrowellenstrahlung durch Gehirn und Körper, durch Wände und Fenster. Hunderte von Bürgerinitiativen gibt es, die aus gutem Grund diese Technologie kritisieren und meist gegen die Aufstellung von Mobilfunkmasten in ihrer unmittelbaren Umgebung kämpfen.

Der BioInitiative Report, der den Warnungen des Europäischen Parlamentes und der Europäischen Umweltagentur zugrunde liegt, spricht in allen Kapiteln von Beweisen für Gesundheitsschädlichkeit beim Mobilfunk.

 

 

 




 

 

Die von einem Ärzte-Team im Januar 2010 vorgelegte Selbitz-Studie stellt fest, dass es mit zunehmender Nähe zu Mobilfunkmasten deutlich mehr und stärkere gesundheitliche Beschwerden gibt. Viele weitere Studien warnen vor Folgen wie früher Demenz und Alzheimer, Erschöpfung, Kopfschmerzen bei Kindern Schädigung des Erbgutes, Krebsgefahren und Tumoren.

Im Jahr 2000 hat die damalige Regierungskoalition von SPD und Grünen beim Verkauf der Mobilfunk-Frequenzen die Betreiber von Sicherheitsüberprüfungen frei gestellt und somit unsere Gesundheit durch die Einnahme von 50 Milliarden für die Mobilfunk-Frequenzen an die Industrie verkauft!

Die Entwicklung und Einführung neuer, gesundheitsverträglicher (kabelloser, optischer) Kommunikationstechniken muss beschleunigt werden. Auf jeden Fall müssen sofort die Grenzwerte massiv gesenkt werden und die Kommunen und Bürger ein Mitentscheidungsrecht bei der Aufstellung von Mobilfunkmasten erhalten!

Rainer Böß, Schwollen
Mitglied im Kreisverband
DIE LINKE Birkenfeld

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Aktualisiert: 31.08.2010
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