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Presse-Informationen
1-Euro-Jobs richten enormen Schaden an LINKE fordert Abschaffung
09.11.2010
1-Euro-Jobber haben schlechtere Chancen
auf Arbeitsplatz
Tanja Krauth, Rheinland-Pfälzische
Spitzendkandidatin der LINKEN für die Landtagswahl 2011 hält
die nun offiziell nachgewiesene Benachteiligung von 1-Euro-Jobern für
skandalös und weist darauf hin, dass durch 1-Euro-Jobs auch viele
Arbeitsplätze verloren gehen.
Ein-Euro-Jobs verringern laut einer Studie des Zentrums für Europäische
Wirtschaftsforschung (ZEW) die Chance Langzeitarbeitslose in reguläre
Beschäftigung zu bringen. Hartz IV-Empfänger, die einen dieser
Jobs annehmen, erreichen nach einem Jahr seltener eine sozialversicherungspflichtige
Beschäftigung als vergleichbare Langzeitarbeitslose ohne Ein-Euro-Job.
Auch das bei der Bundesagentur für
Arbeit angesiedelte Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
(IAB) kam schon im Frühjahr zu einem ähnlich ernüchternden
Befund.
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Tanja Krauth, Spitzenkandidatin der LINKEN für die Landtagswahl 2011
in Rheinland-Pfalz erklärt dazu: Es bestätigt sich also
wieder einmal mehr, dass DIE LINKE mit ihrer Forderung nach der Abschaffung
von 1-Euro-Jobs recht hatte! 1-Euro-Jobber werden nicht nur finanziell
ausgebeutet, sondern auch noch stark benachteiligt, was die Chance auf
einen regulären Arbeitsplatz betrifft. Das ist ein Skandal!
Krauth weiter: Zudem sind allein in Rheinland-Pfalz 7.500 reguläre,
versicherungspflichtige Arbeitsplätze durch Ein-Euro-Jobs vernichtet
worden. Damit ist Rheinland-Pfalz im Bundesvergleich der größte
Arbeitsplatzvernichter. Statt massenhafter Ein-Euro-Jobs fordert DIE LINKE
Existenz sichernde, sozialversicherungspflichtige öffentliche Beschäftigungsverhältnisse.
Die LINKE will alle 1-Euro-Jobs durch Stellen im Öffentlichen Beschäftigungssektor
(ÖBS) ersetzen. Damit schaffen wir 10 000 neue Arbeitsplätze
in Rheinland-Pfalz.
rab (KV DIE LINKE. Birkenfeld)
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