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Presse-Informationen

Auch Armuts-Industrie im Kreis profitiert von 1-Euro-Jobbern

23.11.2010
Leserbrief zum Artikel vom 23.11.2010 in der Nahe-Zeitung zum Thema 1-Euro-Jobs


Grundsätzlich verweise ich auf unsere Presse-Info, die den Medien seit dem 09.11. vorliegt.

Ergänzend möchte ich noch folgendes dazu bemerken: DIE LINKE will die unsäglichen 1-Euro-Jobs abzuschaffen und durch tarifliche Entlohnung ersetzen.
Der ÖBS soll genau dort Beschäftigung schaffen, wo der „Markt“ sie nicht erzeugt und der Staat sie nicht sieht, ein Bereich, der aber trotzdem von gesellschaftlichem Nutzen ist.

Das bedeutet, dass die rechtswidrige Praxis, reguläre Beschäftigung beispielsweise im Handwerk (erster Arbeitsmarkt) oder in der Kindererziehung (zweiter Arbeitsmarkt) durch 1-Euro-Jobs zu ersetzen, im Falle des ÖBS nicht fortgesetzt wird. Diese Stellen sollen wieder in reguläre Stellen des ersten oder zweiten Arbeitsmarktes zurückverwandelt werden. Man kann für die Finanzierung von guten Jobs in den Städten und Kommunen auf Mittel des Bundes zugreifen.



 

 

 





Zu den im Artikel in der Nahe-Zeitung getroffenen Aussagen: Ich kenne sehr wohl Berichte von Menschen, die behaupten, sie wären erst entlassen und anschließend von der selben Kommune im Kreis Birkenfeld für die gleiche Arbeit als 1-Euro-Jobber eingestellt worden.

Auch wenn die ARGE es vermutlich öffentlich nicht bestätigen wird, sind sowohl der ARGE als auch den LINKEN durchaus Fälle bekannt, in denen Unternehmen im Kreis Birkenfeld ziemlich dreisten Missbrauch mit 1-Euro-Jobs versucht haben. Da ein Unternehmen, bzw. eine Kommune für jeden beschäftigten 1-Euro-Jobber bis zu 500,_Euro zusätzlich erhält und somit glänzend am Elend anderer verdienen kann, hat sich bundesweit zu Lasten der Schwächsten der Gesellschaft eine regelrechte Armuts-Industrie als Wachstumsmarkt etabliert.
Es wäre illusorisch zu glauben, die Unternehmen im Kreis Birkenfeld würden dabei eine Ausnahme bilden.

Rainer Böß, Schwollen
Mitglied im Kreisverband
DIE LINKE Birkenfeld

 


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Aktualisiert: 24.12.2010
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