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Presse-Informationen
Kreistags-Fraktion DIE LINKE: Nachtragshaushalt ist nicht zustimmungsfähig!
24.11.2010
Zur Kreistagssitzung vom 15. November 2010
nimmt die Kreistags-Fraktion DIE LINKE zu einigen Punkten Stellung.
DIE LINKE hatte zugestimmt für die
Beseitigung der Winterschäden auf den Kreisstraßen 200 Tausend
€ zur Verfügung zu stellen. Die Mehraufwendungen für die
Teilhaushalte Jugend und Soziales so wie der Mehraufwand für die
Krankenhilfe und bei der Eingliederungshilfe sind für DIE LINKE unstrittig.
Die Investitionen in den Bereichen Kinder-Jugend- und Familienhilfe
und Schule und Kultur hält sie bis auf wenige Ausnahmen
für erforderlich.
Als die LINKE 2009 den Schuldenhaushalt ablehnte, für den die Ursachen
bei Bund und Land liegen, hat sich nichts wesentliches auf der Einnahme-Seite
geändert. Der Entschuldungsfonds bringt nicht die notwendige Entlastung.
Nach Meinung der LINKEN müssen sich die Kommunalpolitiker von SPD,
CDU und FDP bei Ihren Abgeordneten in Mainz und Berlin für eine Neuaufteilung
des Steueraufkommens und ein wirksames Entschuldungsprogramm für
alle öffentlichen Haushalte einsetzen. Bei der gegenwärtigen
Verteilung des Steueraufkommens zwischen Bund, Ländern und Kreisen/Kommunen
sind alle kommunalen Anstrengungen der Haushaltskonsolidierung zum Scheitern
verurteilt.
Tanja Krauth, die Fraktionssprecherin der LINKEN: Wir müssen
in Deutschland wie im westlichen Ausland zu einer angemessenen
Besteuerung großer Unternehmungen und großer Einkünfte
kommen und die Kommunen endlich mit ausreichender Finanzkraft ausstatten!
Für die LINKE Kreistags-Fraktion war es unter den jetzigen Bedingungen
nicht möglich dem Nachtragshaushalt, der ein weiteres Minus von 1,1
Mio. Euro bedeutet, zuzustimmen.
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Den Namenszusätzen Harald-Fissler-Schule und Ida-Purper-Schule
hat die Kreistagsfraktion zugestimmt. DIE LINKE denkt aber, dass es
neben Unternehmern im Kreis auch Menschen aus der Arbeitnehmerschaft oder
einem anderen sozialen Umfeld gibt, die es durch ihr Engagement verdient
haben als Namensgeber für eine Schule in Erinnerung zu bleiben.
DIE LINKE steht der Arbeit im Mehrgenerationenhaus
in Idar-Oberstein positiv gegenüber, kritisiert aber, dass durch
die auslaufende Anschubfinanzierung das jetzige Finanz-Defizit vorhersehbar
war. DIE LINKE hofft, dass für das Haus ein tragfähiges
Finanzierungskonzept erarbeitet wird, in dem alle 1-Euro-Jobs durch
tariflich bezahlte Arbeitsplätze ersetzt werden.
Der Resolution zu Mobilfunkanlagen
hat DIE LINKE zugestimmt. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Rainer
Böß, wies darauf hin, dass unabhängige Gutachten, die
nicht von der Funklobby bezahlt worden wären, einen deutlichen Zusammenhang
zwischen hohen Grenzwerten und schweren Gesundheitsschäden festgestellt
hätten
rab (KV DIE LINKE. Birkenfeld)
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