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Presse-Informationen
DIE LINKE - Tanja Krauth:
" Nürburgring muss wieder in Landeshand"
18.12.2010
Spitzenkandidatin Tanja Krauth informierte
sich auf Einladung der Nürburgring Automotive GmbH aus erster Hand
über das Projekt Nürburg-Ring.
Tanja Krauth, Spitzenkandidatin für
die Landtagswahl, Thomas Lutze (MdB) und Marion Morassi, Direktkandidatin
für den Kreis Ahrweiler, machten sich vor Ort ein Bild vom umstrittenen
350-Millionen-Prestigeobjekt in der Eifel.
DIE LINKE bleibt auch nach einer ausführlichen Führung durch
die Hallen und die Besichtigung des Lindner-Hotels bei ihrer Kritik.
Das Kerngeschäft des Nürburgrings,
nämlich Rennveranstaltungen, muss unbedingt wieder zurück in
Landeshand. Ein Schwerpunkt des Informationstreffens war die
Situation der alteingesessenen Hotellerie und Gastronomie. Marion Morassi:
Wir erklären uns solidarisch mit den ortsansässigen
Hoteliers und Gastronomen sowie deren Mitarbeitern: Der Ring darf deren
Existenzen nicht gefährden, geschweige denn zerstören.Als
zu klein, um international erfolgreich zu sein und zu groß
für diese Region, um schwarze Zahlen schreiben zu können,
bezeichnet der Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze das Freizeitobjekt an
der Nürburg.
Tanja Krauth will nach dem Einzug der LINKEN
in den Landtag das Thema der Rückführung des Rings auf seine
Kernaufgabe ganz oben auf die Tagesordnung setzen: Der Ring muss
wieder in Landeshand schließlich bezahlen ja auch die Steuerzahler
das misslungene Leuchtturmprojekt.
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Außerdem, so Krauth, müsse am Ring ein Zeichen in Richtung
Ökologie gesetzt werden: Autowettbewerbe zum Beispiel können
auch die Forschung und Weiterentwicklung auf dem Gebiet alternativer,
umweltverträglicher Antriebsmöglichkeiten voranbringen und das
öffentliche Interesse an ökologischen Projekten wecken.
In einer sich anschließenden Abendveranstaltung
der LINKEN mit Vertretern der alteingesessenen Gastronomie und Hotellerie
stand die Existenzangst von Arbeitgebern und Mitarbeitern im Mittelpunkt.
In der Verflechtung von Ringmanagement und der Lindner-Hotelgruppe, die
auch das Eifeldorf Grüne Hölle betreibt, sehen die
Eifeler eine Wettbewerbsverzerrung durch versteckte Subventionierung.
Der Ring in seiner jetzt konzipierten Form, so Krauth, können nur
eine einzige gute Seite haben: Jetzt muss endlich der öffentliche
Personennahverkehr ausgebaut werden. Die Landesregierung hat die Verkehrsanbindungen
in diesem Bereich des Landes sträflich vernachlässigt.
DIE LINKE wird sich nach ihrem Einzug in
den Landtag intensiv mit der parlamentarischen Aufklärung der durch
die Landesregierung verschuldeten negativen Begleitumstände und der
Kostenexplosion befassen.
rab (KV Birkenfeld)
basierend auf einer Presse-Info von
DIE LINKE. Rheinland-Pfalz
Harald W. Jürgensonn (Pressesprecher)
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