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Presse-Informationen
LINKE Kreistags-Fraktion:
Ist Strahlenbelastung durch Urananlage gefährlich?
06.04.2011
Kreistags-Fraktion DIE LINKE Birkenfeld
fragt: Welche Strahlenbelastung geht von der ehemaligen Urananlage im
Steinautal aus?
Anlässlich der Atomkatastrophe in Japan
stellen sich vermehrt Bürgerinnen und Bürger im Kreis Birkenfeld
die Frage: Welche Strahlenbelastung geht von der ehemaligen Urananlage
im Steinautal bei Birkenfeld aus?
Im Steinautal bei Birkenfeld lagern rund
200.000 m³ radioaktiver Abraum aus der ehemaligen Urananlage
Ellweiler, die dort bis 1989 uranhaltiges Erz aufbereitet hat zwecks
Herstellung von Yellow Cake, einem Grundstoff , der in der Atomindustrie
weiter angereichert wurde und zur Schaffung von Atombrennstäben dient.
Nachdem der Betreiber der Urananlage, die Gewerkschaft Brunhilde, nach
der Stilllegung infolge fehlender Genehmigungen Konkurs ging, wurde das
Betriebsgelände in den Jahren 1999 und 2000 aus Steuermitteln saniert,
ohne allerdings zuvor eine Basisabdichtung nach unten einzubauen.
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Außerdem befinden sich die heute begrünten Abraumhalden
in unmittelbarer Nähe des Steinaubaches, wo ein Austrag von radioaktiven
Stoffen möglich ist.
DIE LINKE hatte bereits 2009 in ihrem Kommunalwahlprogramm eine
Basis-abdichtung für die Uranaufbereitungsanlage in Ellweiler
gefordert.
Damit das von den radioaktiven Abraumhalden ausgehende Gefahren-potenzial
ermittelt, und bei der Sanierung begangene Fehler behoben werden
können, haben Tanja Krauth und Rainer Böß von der Kreistags-Fraktion
DIE LINKE in einem umfassenden Frage-Katalog die Kreisverwaltung um Überprüfung
gebeten und hoffen, dass die entsprechenden Daten und Fakten von der Landesregierung
schnellstens eingeholt werden und die Bevölkerung informiert wird.
rab (KV Birkenfeld)
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