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Presse-Informationen
Kreistagsfraktion DIE LINKE im Gespräch mit Landtagsabgeordneten
02.08.2011
Tanja Krauth und Rainer Böß sprechen
mit saarländischen Landtagsabgeordneten über Windkraftanlagen
im Saarland und in Rheinland-Pfalz.
Mit Kaffee, Kuchen und Schwenkbraten sowie
musikalischer Umrahmung durch die Ostertaler Alphornbläser veranstaltete
der Kreisverband DIE LINKE St. Wendel am 16. Juli bei Marth sein diesjähriges
Sommerfest.
Auf Einladung der saarländischen Landtagsabgeordneten und
Vorsitzenden des Kreisverbandes St. Wendel, Heike Kugler, zählten
zu den zahlreichen Gästen, die bei herrlichem Wetter feierten und
diskutierten die Kreistagsmitglieder Tanja Krauth (Vorsitzende des Kreisverbandes
DIE LINKE Birkenfeld sowie Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand
DIE LINKE Rheinland-Pfalz) und ihr Stellverteter Rainer Böß
aus dem Kreis Birkenfeld.
In ihrer Begrüßungsrede stellte Heike Kugler, die bis zu ihrem
Einzug in den saarländischen Landtag Grundschullehrerin in Birkenfeld
war und immer noch enge Kontakte in den Kreis hinein unterhält, den
Anwesenden Tanja Krauth vor.
Mit Professor Dr. Heinz Bierbaum, dem
parlamentarischen Geschäftsführer und wirtschafts- und finanzpolitischen
Sprecher der saarländischen Landtags-Fraktion und stellvertretenden
Bundes-Vorsitzenden der Partei DIE LINKE unterhielten sich Krauth und
Böß über das auch im Saarland aktuelle Thema Windkraftanlagen.
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Böß wies darauf hin, dass die Birkenfelder Kreistags-Fraktion
das in der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinde Rheinböllen
praktizierte "Modell Rheinböllen" für geeignet halte
um eine Verspargelung der Landschaft zu verhindern. Auf Basis eines
Vertrages regelt der Solidarpakt, zu dem sich alle Gemeinden der Verbandsgemeinde
zusammengeschlossen haben, wie Vor- und Nachteile aus der Errichtung von
Windkraftanlagen interkommunal ausgeglichen werden können. Im
Rahmen des Programmes wurden auch die Bürgerinnen und Bürger
in die Entscheidungsfindung aktiv mit eingebunden. Der Solidarpakt
trägt dazu bei, eine Verspargelung der Landschaft im Bereich der
Verbandsgemeinde Rheinböllen zu verhindern. Auch diejenigen Gemeinden,
die zugunsten anderer Standorte auf Anlagen im ihrem Bereich verzichten
oder wo solche Anlagen nicht errichtet werden können, sind an den
Erlösen aus Energieerzeugungsanlagen aus erneuerbarer Energie beteiligt.
Dies wäre nach Auffassung von Tanja Krauth und Rainer Böß
auch im Kreis Birkenfeld denkbar um den von der LINKEN unterstützten
notwendigen Einstieg in erneuerbare Energien solidarisch und weitgehend
konfliktfrei einzuleiten und die Gegensätze zwischen kommunalen
und Bürger-Interessen zu überwinden.
Quelle:
Solidarpakt Rheinböllen als PDF
rab (KV Birkenfeld)
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