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Presse-Informationen

Tanja Krauth – Drohendes Bombodrom im Kreis Birkenfeld muss verhindert werden!

15.08.2011

Tanja Krauth und Rainer Böß von der Kreistags-Fraktion DIE LINKE sehen Anzeichen für ein geplantes Bombodrom auf dem Truppenübungsplatz im Kreis Birkenfeld.

Besteht die Absicht den Truppenübungsplatz bei Baumholder im Kreis Birkenfeld als Bombodrom für die Luftwaffe zu nutzen? Das zumindest befürchten Tanja Krauth und Rainer Böß von der Partei DIE LINKE indem sie aktuelle Aussagen des Truppenübungsplatz-Kommandanten Ingo Osbar, des Idar-Obersteiner Generals Heribert Hupka und der rheinland-pfälzischen CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzenden Julia Klöckner in mehreren Presseberichten verglichen und analysiert haben.

Tanja Krauth, die Vorsitzende des Kreisverbandes DIE LINKE Birkenfeld sowie geschäftsführendes Landesvorstands-mitglied der Partei DIE LINKE Rheinland-Pfalz: „Sowohl die CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende Julia Klöckner als auch General Heribert Hupka werben in der Nahe-Zeitung für den Erhalt der Militärstandorte im Kreis Birkenfeld indem sie die militärischen Vorzüge des Truppenübungsplatzes hervorheben. Von 'verfügbarem Luftraum, der für indirektes Schießen, auch im Verbund mit der Luftwaffe, ideal sei' oder von 'einem optimal ausgestatteten Hausplatz mit Übungsfeldern, auf die es der Artillerie ankomme: Steilfeuer und Mörser sowie der unterstützende Einsatz von Luftwaffe und Heeresfliegern' ist da die Rede.“
Um was es wohl wirklich gehe, so Krauth, wurde offenbar vor zwei Monaten in der Rhein-Zeitung im Gespräch mit Truppenübungsplatz-Kommandant Ingo Osbahr deutlich: „...Das Flugbeschränkungsgebiet für die zivile Luftfahrt über dem Gelände ist sehr großzügig bemessen, weshalb sich der Bereich aus militärischer Sicht besonders gut für Luftwaffenübungen wie Überflüge und Bombenabwürfe eignet. Deshalb vermutet der Oberstleutnant, dass künftig einer der Hauptkunden des Truppenübungsplatzes neben der US-Army, die etwa 20% der Nutzung beansprucht, die Luftwaffe sein könnte.“
Der Truppenübungsplatz in Baumholder mit den Truppenunterkünften ist marode und müsste mit ca 33 Millionen aus Steuergeldern saniert werden. Um der drohenden Stilllegung des Platzes zu entgehen, will ihn nun, so befürchtet DIE LINKE, Truppenübungsplatzkommandant Ingo Osbahr den Luftwaffen aller möglichen Länder andienen, damit sie dort Bomben abwerfen können.

 

 

 

 

 




 


Rainer Böß, Kreistagsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE im Kreis Birkenfeld: „Nicht ohne Grund haben sich die Bürger von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mit Unterstützung(!) ihrer Ministerpräsidenten erfolgreich gegen das Bombodrom in der Neuruppiner Heide gewehrt. Wenn auf dem Truppenübungsplatz im Kreis Birkenfeld wirklich ein Bombodrom entstehen sollte - dann Gnade Gott allen Menschen in einem Umkreis von 50 km Entfernung!

Tanja Krauth: „Durch den Truppenübungsplatz ist der Kreis gegenwärtig schon eine Art "Zonenrandgebiet" und stark benachteiligt. Schießlärm und Tourismus schließen sich aus. Statt auf unsichere Militärstandorte zu setzen, die früher oder später aufgegeben werden, sollten die Stärken des Kreises zur Schaffung neuer gut bezahlter Arbeitsplätze genutzt und weiterentwickelt werden: 2 Hochschulstandorte, starkes Engagement im Bereich Umwelt und erneuerbare Energien, Natur und Tourismus.“

Krauth hatte als Sprecherin der linken Kreistags-Fraktion bereits in ihrer Haushaltsrede den Standpunkt vertreten: „ Belästigungen und Behinderungen durch Militär und Militäranlagen verhindern eine zukunftsfähige Entwicklung im Bereich Tourismus und bei der Wirtschaftsförderung. Ob die Militärstandorte im Kreis Birkenfeld in einem, in zwei oder erst in fünf Jahren aufgegeben werden, kann zur Zeit noch niemand sagen. Im Interesse der Beschäftigten ist es aber wichtig, sich jetzt schon Gedanken über alternative Wirtschaftsförderung und Konversionsprojekte für den Klotzberg, die Heinrich-Hertz-Kaserne und auch den Truppenübungsplatz zu machen!“

Rainer Böß: „Der Kreis Birkenfeld hat großes touristisches Potenzial. Ein Bombodrom würde nicht nur die Lebensqualität der Menschen stark beeinträchtigen sondern auch die bisherige erfolgreiche Arbeit des Kreises im Tourismus-Bereich kaputt machen.“
Die beiden Vorstands- und Kreistagsmitglieder der LINKEN sind sich einig:“ Ein Bombodrom im Kreis Birkenfeld muss verhindert werden!

Quellen: Rhein-Zeitung, Nahe-Zeitung, Bürgerinitiative gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung e.V. Kaiserslautern

rab (KV Birkenfeld)

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Aktualisiert: 20.08.2011
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