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Presse-InformationenDIE LINKE - Debatte über kostenloses Girokonto wird im Kreistag Birkenfeld unterdrückt20.12.2011 LINKE sieht Diskriminierung von ALG-II-Empfängern,
Geringverdienern und Rentnern. In der Öffentlichkeit wurden Tanja Krauth und Rainer Böß zuletzt immer häufiger gefragt, was denn mit diesem Antrag geschehen sei, ob da seitens der Kreisverwaltung und der anderen Fraktionen kein Interesse bestehe, bzw. diese sich vor einer öffentlichen Aussprache und Positionierung drücken würden. In der Kreistagsitzung vom 12.12. 2011 beantragte der stellvertretende Fraktions-Vorsitzende Rainer Böß erneut, dass im öffentlichen Teil endlich zu diesem Antrag Stellung genommen, eine Diskussion geführt und eine Entscheidung herbeigeführt werden sollte. Dabei bestätigt sich laut Böß leider der Eindruck, dass vor allem CDU und SPD eine öffentliche Diskussion und Positionierung unter allen Umständen verhindern wollen.
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Böß weiter:Laut rheinland-pfälzischem
Sparkassengesetz bestimmt der Verwaltungsrat die Richtlinien der Geschäftspolitik
und könnte, vor allem, da die KSK weiterhin gute Gewinne macht und
hohe Rücklagen bildet, ohne nennenswerte Auswirkungen eine Gleichbehandlung
für Personen mit geringem Einkommen beschließen. Da die
KSK anderen Personengruppen (Schülern, Auszubildenden, Studenten)
ein kostenloses Girokonto zur Verfügung stellt, käme
eine Verweigerung dieser Leistung für ALG-II Empfänger, Geringverdiener
und viele Rentner einer Diskriminierung gleich! Selbst wenn eine Empfehlung
des Kreistages keine unmittelbaren Auswirkungen hätte, wäre
sie ein Beweis von moralischer Verantwortung. rab (KV Birkenfeld)
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| Aktualisiert: 06.01.2012 |
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