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Für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit |
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ThemenUnser Standpunkt zum Kriegseinsatz in AfghanistanLiebe Parlamentarier, als Sie die Hand hoben für den Krieg gegen das afghanische Volk, haben Sie sich vorher mal Gedanken gemacht, was Sie da anrichten? Wie oft muss sich Geschichte wiederholen, dass der Mensch draus lernt? Wie oft sollen noch Menschen sterben durch das Handzeichen von (deutschen) Politikern? Physisch gesehen, nur eine kleine Körperbewegung von ganz vielen im Verlaufe des Tages. Aber die Tragweite dieser Entscheidung Man fragt sich, aus welchen Beweggründen
deutsche Politiker, die doch auf die Verfassung und somit auf Frieden
und Menschenwürde schwören, zu solchen vernichtenden Urteilen
kommen. Indem sie ihre Hand dafür heben, treten sie in eine Verantwortungsposition
ein, die sie zur Rechenschaft ziehen wird. Doch warum? Ihnen hat man weiß
gemacht, es ginge dort um Friedensstiftung. Man hat sich verblendende
Worte ersonnen, um somit einen Krieg zu beschönigen. Es fing alles
mit der Wut an. Hervorgerufen durch ein Medienspektakel rund um 9/11.
Dann wurde sie kanalisiert. Sie wurde in Bahnen gelenkt, von Leuten, die
bereits viel Blut an ihren Händen kleben hatten. Diese Männer
hatten die Namen der Badboys längst in ihren Schubladen vorgefertigt.
Die hervorgezauberten Joker-Pläne stachen grandios, weltweit, und
natürlich auch in den Herzen deutscher Politiker. Dieselben deutschen Politiker wetterten ein paar Monate später gegen den Irak-Krieg. Plötzlich nannte man Krieg wieder Krieg und nicht Friedensmission. Alles schön und gut und längst bekannt. Doch was machten andere Parlamentarier in westlichen Ländern? Die einen stimmten mal hierfür, mal hier gegen. Die einen bekamen den Irak-Krieg als Friedensmission verklickert und die anderen Afghanistan. Und alle stimmten gemäß den vorgegebenen Linien. Aber von wem eigentlich vorgegeben?
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Wie viel Menschen sollen noch in Afghanistan
sterben, bis ihr versteht, dass euch ein großer Bruder anführt
und verführt, der alles Mögliche im Sinn hat, aber ganz sicher
nicht den Frieden. An dem Tag wo britische Parlamentarier ihre Hand heben
für den Irak-Einsatz, sterben 450 Menschen. Welch eine schizophrene
Macht doch in ihren Händen liegt. Die Hand geht hoch und 450 Menschen
gehen unter - tagtäglich. Bis zur nächsten Abstimmung. André Thiessen (WASG-KV-Birkenfeld) |
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| Aktualisiert: 29.04.2007 |
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